Kölns umstrittene Vorgarten-Regelung: Warum das Afrika-Viertel grün bleiben soll
Kölns umstrittene Vorgarten-Regelung: Warum das Afrika-Viertel grün bleiben soll
Köln schützt Vorgärten im Afrika-Viertel: FC Köln und Stuttgart im Fokus
Die Stadt Köln plant eine neue Bebauungsverordnung, die die Vorgärten im Stadtteil Afrika-Viertel schützen soll. Die Regelungen sehen vor, dass auf mehreren Straßen keine neuen Parkplätze angelegt werden dürfen, während bestehende erhalten bleiben. Hausbesitzer könnten die Änderungen jedoch anfechten, wie ein lokaler Eigentümerverein warnt.
Die Stadtverwaltung möchte das historische Erscheinungsbild des Afrika-Viertels bewahren, indem sie verhindert, dass Anwohner ihre Vorgärten für Parkflächen versiegeln. Bestehende Zufahrten und Stellplätze bleiben aufgrund von Bestandsschutz weiterhin zulässig, doch neue, nicht zwingend notwendige Versiegelungen werden künftig verboten.
Damit unternimmt Köln erstmals den Versuch, Vorgärten rückwirkend zu regulieren. Der Haus- und Grundbesitzerverein Köln bezeichnet den Schritt als beispiellos und warnt davor, dass betroffene Anwohner formelle Widersprüche einlegen könnten.
Die Behörden betonen die Bedeutung des Erhalts von Grünflächen in dem Gebiet. Die Verordnung zielt auf Straßen ab, in denen Vorgärten im Laufe der Zeit schrittweise durch gepflasterte Parkplätze ersetzt wurden. In der Bekanntmachung der Stadt fehlten jedoch historische Daten zu den ursprünglichen Gärten.
Die neue Regelung erlaubt zwar die Beibehaltung bestehender Parkplätze, verbietet aber weitere Versiegelungen von Vorgärten für nicht essenzielle Zwecke. Mit Widerstand der Hauseigentümer ist zu rechnen, da der Verein mit Klagen rechnet. Die Stadt bleibt dennoch darauf fokussiert, den grünen und historischen Charakter des Viertels zu erhalten.
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