Lünen feiert 40 Jahre Frauenwoche mit Blick auf Gleichberechtigung und Zukunft
Lünen feiert 40 Jahre Frauenwoche mit Blick auf Gleichberechtigung und Zukunft
Lünen feiert vom 8. bis 13. März 2026 die Frauenwoche – 40 Jahre kommunales Engagement für Gleichberechtigung
Vom 8. bis 13. März 2026 findet in Lünen die jährliche Frauenwoche statt und blickt damit auf 40 Jahre städtische Arbeit für Geschlechtergerechtigkeit zurück. Unter dem Motto "Woher wir kommen. Wo wir stehen. Wohin wir gehen" bietet die Veranstaltungsreihe eine Mischung aus Diskussionsrunden, kulturellen Aktivitäten und Netzwerkmöglichkeiten. Alle Veranstaltungen sind kostenfrei, eine Anmeldung ist jedoch spätestens drei Tage im Voraus per E-Mail oder Telefon erforderlich.
Den Auftakt bildet am 8. März eine Jubiläums-Matinee zum Internationalen Frauentag mit Fachvorträgen, Livemusik und offenen Gesprächen. Am selben Tag lädt der Lünener Mädchen- & Frauentreff "Walk & Talk" dazu ein, die Stadt bei gemeinsamen Spaziergängen zu erkunden und sich auszutauschen.
Am 9. März eröffnet im Lippe-Berufskolleg die Fotoausstellung "Starke Frauen. Starkes Handwerk", die Frauen in handwerklichen Berufen porträtiert und ihre Leistungen in der Branche würdigt.
Ein interkulturelles Fastenbrechen (Iftar) für Frauen findet am 10. März in der Selimiye-Moschee statt. Die Begegnung soll den Dialog und das Verständnis zwischen Frauen unterschiedlicher Herkunft fördern.
Höhepunkt der Woche ist am 11. März die Jubiläumsveranstaltung im Rathaus, bei der Bilanz über erreichte Meilensteine der Gleichstellung gezogen und zukünftige Pläne für die Stadt vorgestellt werden.
Am 12. März steht ein Frauenfilmabend auf dem Programm, der anhand ausgewählter Filme Erfahrungen in patriarchalen Gesellschaften thematisiert. Den Abschluss bildet am 13. März eine geführte Stadtrundfahrt unter dem Titel "Spuren von Frauen: Bedeutende Persönlichkeiten der Lünener Stadtgeschichte"*, die lokale Wegbereiterinnen vorstellt.
Das Programm reflektiert vier Jahrzehnte Fortschritt und blickt zugleich auf neue Herausforderungen. Jede Veranstaltung – von Ausstellungen bis zu Führungen – lädt Bürgerinnen und Bürger ein, sich über Gleichberechtigung und Repräsentation auszutauschen. Die Anmeldung bleibt bis drei Tage vor dem jeweiligen Termin möglich.
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