"Ziemlich schmerzhaft": Rundschau stellt 2026 den Betrieb ein – 30 Journalisten betroffen
"Ziemlich schmerzhaft": Rundschau stellt 2026 den Betrieb ein – 30 Journalisten betroffen
Die Zeitung Rundschau wird am 1. April 2026 eingestellt, wie Chefredakteur Markus Überall auf LinkedIn bekannt gab. Die Schließung wird etwa 30 fest angestellte Journalisten ohne Arbeit zurücklassen und markiert einen tiefgreifenden Wandel in der regionalen Medienlandschaft. Überall bezeichnete die Entscheidung als "ziemlich schmerzhaft", die nicht nur das Team, sondern auch die Medienvielfalt und seine eigene Karriere betreffe. Er hatte gehofft, in der Rundschau eine langfristige journalistische Heimat aufzubauen, wird die Redaktion jedoch nach rund einem Jahr in dieser Position verlassen. Bisher wurden keine konkreten Vorbereitungen oder Unterstützungsmaßnahmen für die Belegschaft bekannt. Verleger Johannes Heinen versprach "faire Abfindungszahlungen"; alle Kündigungen erfolgen unter Einhaltung der tariflichen Fristen. Einige Mitarbeiter bleiben bis Ende 2025 im Unternehmen, doch vor dem offiziellen Schließungstermin wird niemand entlassen. Als Reaktion auf die Einstellung hat Überall öffentlich mit der Suche nach einer neuen Position begonnen. Im Fokus stehen Stellen in Köln, im Rheinland oder in Nordrhein-Westfalen - entweder im Journalismus oder in anderen Branchen. Seine offene Stellensuche unterstreicht die strukturellen Herausforderungen, vor denen regionale Medienhäuser stehen. Die Einstellung der Rundschau tritt Anfang 2026 in Kraft und beendet damit Jahrzehnte lokaler Berichterstattung. Die betroffenen Mitarbeiter erhalten zwar Abfindungen, müssen sich nun aber nach neuen Möglichkeiten umsehen. Der Schritt spiegelt die anhaltenden Drucksituationen in der regionalen Medienbranche wider.
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