Bochumer Polizei beleuchtet ihre NS-Vergangenheit in dramatischer Lesung
Bochumer Polizei beleuchtet ihre NS-Vergangenheit in dramatischer Lesung
Dramatische Lesung über Leben und Tod in der NS-Zeit am 13. März 2026 in der Bochumer Polizeidirektion
Am 13. März 2026 findet in der Polizeidirektion Bochum eine dramatische Lesung statt, die sich mit dem Thema Leben und Tod während der nationalsozialistischen Diktatur auseinandersetzt. Im Mittelpunkt steht die Rolle der örtlichen Polizei in dieser dunklen Epoche der Geschichte. Medienvertreter:innen sind zur Teilnahme eingeladen, müssen sich jedoch vorher anmelden.
Die Veranstaltung ist Teil eines langjährigen öffentlichen Projekts, das das Handeln der Polizei zur Zeit des Nationalsozialismus in Bochum, Herne und Witten aufarbeitet. Entwickelt wurde das Format von Mitarbeiter:innen des Polizeipräsidiums Bochum. Die Lesung basiert auf authentischen Berichten von Täter:innen, Opfern, Zeitzeug:innen und deren Angehörigen.
Die einmalige Aufführung findet in einem großen Konferenzsaal der Polizeidirektion statt. Die Veranstalter bitten darum, während der Lesung auf Fotos und Videoaufnahmen zu verzichten. Medienvertreter:innen können sich bis zum 9. März per E-Mail unter [email protected] einen Platz sichern.
Die szenische Lesung markiert einen wichtigen Moment der historischen Aufarbeitung in der Region. Sie vereint unterschiedliche Perspektiven aus der NS-Zeit und bietet eine seltene öffentliche Auseinandersetzung mit der Beteiligung der lokalen Polizei. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt, eine Anmeldung ist noch bis zum 9. März möglich.
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