RE44-Strecke zwischen Moers und Oberhausen bleibt länger gesperrt als geplant
RE44-Strecke zwischen Moers und Oberhausen bleibt länger gesperrt als geplant
Die Wiederinbetriebnahme der RE44-Strecke zwischen Moers und Oberhausen verzögert sich aufgrund neu entdeckter struktureller Mängel. Ursprünglich für Dezember 2026 geplant, ergibt sich die Verschiebung nach umfangreichen Inspektionen, bei denen Schäden an mehreren Brücken entlang der Strecke festgestellt wurden. Die Behörden bestätigen nun, dass weitere Reparaturen unerlässlich sind, bevor der Zugverkehr wiederaufgenommen werden kann.
Die Probleme traten erstmals während routinemäßiger Sanierungsarbeiten an bestehenden Brücken zutage. Weitere Untersuchungen im Jahr 2025 förderten zusätzliche Mängel an den Brückenwiderlagern zutage, die deutlich umfangreichere Instandsetzungsmaßnahmen erfordern als zunächst angenommen.
Dr. René Zweigel, Geschäftsführer der Niederrheinbahn, bezeichnete den Rückschlag als enttäuschend, betonte jedoch, dass die Sicherheit absolute Priorität habe. Die Verzögerung sei Ende 2025 noch nicht absehbar gewesen, da frühere Prüfungen unvollständige Daten geliefert hätten.
Da nun für 2027 größere Bauarbeiten geplant sind, könnte der Abschnitt zwischen Moers und Oberhausen weiteren Einschränkungen unterliegen. Der Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) arbeitet gemeinsam mit der DB InfraGO daran, die Auswirkungen auf den künftigen Betrieb zu bewerten. Gleichzeitig werden überarbeitete Sanierungskonzepte finalisiert und mit den zuständigen Behörden abgestimmt.
Ein überarbeiteter Bauzeitplan wird derzeit geprüft, um die Arbeiten zu beschleunigen – ohne dabei Kompromisse bei der Qualität einzugehen. Dennoch könnten die umfangreichen Maßnahmen im Jahr 2027 Einfluss darauf haben, wann die RE44-Strecke schließlich wieder in Betrieb geht.
Die angepasste Zeitplanung bedeutet für Fahrgäste eine längere Wartezeit auf die Rückkehr des RE44-Verkehrs. VRR und DB InfraGO analysieren weiterhin, wie sich die Verzögerungen auf das künftige Betriebsmodell der Linie auswirken werden. Vorerst bleiben Sicherheitsüberprüfungen und strukturelle Instandsetzungen jedoch oberstes Gebot, bevor ein neuer Eröffnungstermin feststehen kann.
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