Filmstiftung NRW: 255.000 Euro für den Chef – und Kritik an Förderpraxis
Filmstiftung NRW: 255.000 Euro für den Chef – und Kritik an Förderpraxis
Walid Nakschbandi, Geschäftsführer der Film- und Medienstiftung NRW, verdiente in seinem ersten Jahr 255.000 Euro – 14.000 Euro mehr als seine Vorgängerin. Die in Düsseldorf ansässige Stiftung fördert hochkarätige Projekte, steht aber zugleich wegen ihrer Vergabepraxis in der Kritik.
Die Film- und Medienstiftung NRW wurde vor 35 Jahren gegründet und verfügt über ein jährliches Budget von rund 35 Millionen Euro. Nakschbandis Gehalt wird teilweise aus Landesmitteln und Gebühren öffentlich-rechtlicher Rundfunkanstalten finanziert. Seine Vorgängerin, Petra Müller, erhielt 2023 noch 241.000 Euro.
Unter Nakschbandis Führung bewilligte die Stiftung einen Zuschuss von 75.000 Euro für den Dokumentarfilm Now. Where To?, der sich mit dem Politiker Robert Habeck befasst. Die Entscheidung sorgt für Aufsehen, da Christina Bentlage, Leiterin der Förderabteilung der Stiftung, in die Vergabe involviert war. Bentlage, die über Prokura verfügt, ist mit dem Produzenten des Films liiert.
Die genauen Finanzdaten der Stiftung für 2023 bleiben unklar, da keine offiziellen Gesamtzahlen zum Budget veröffentlicht wurden.
Nakschbandis Gehalt und die Förderentscheidungen der Stiftung stehen in der öffentlichen Diskussion. Besonders der 75.000-Euro-Zuschuss für die Habeck-Dokumentation wirft Fragen nach möglichen Interessenkonflikten auf. Gleichzeitig arbeitet die Stiftung weiterhin mit einem seit langem etablierten Jahresbudget von etwa 35 Millionen Euro.
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