Essen verwandelt den Europapark in eine grüne Oase für die IGA 2027
Essen verwandelt den Europapark in eine grüne Oase für die IGA 2027
Europapark in Essen wird für die Internationale Gartenausstellung (IGA) 2027 grundlegend umgestaltet
Für das 3,6-Millionen-Euro-Projekt wird der Park zu einer nachhaltigen, familienfreundlichen Grünanlage mit neuen Sportflächen, Naturzonen und Lernbereichen umgebaut. Die Arbeiten laufen bereits, um aus dem Areal ein grüneres und aktiveres Zentrum für die Gemeinschaft zu machen.
Der Europapark ist einer von mehreren zentralen Standorten in Nordrhein-Westfalen, die sich auf die IGA 2027 vorbereiten – neben Projekten in Duisburg, Gelsenkirchen, Dortmund und Lünen.
Nachhaltigkeit und Artenvielfalt im Fokus Durch die teilweise Entsiegelung von Flächen, Neupflanzungen von Bäumen und eine verbesserte Versickerung von Regenwasser sollen das lokale Klima und die Ressourcen geschützt werden. Tiere profitieren von neuen Lebensräumen, darunter ein Sandarium, eine Totholzzone und ein Feuchtbiotop. Die Maßnahmen zielen darauf ab, ein vielfältigeres Ökosystem im Park zu schaffen.
Mehr Bewegung und Erholung für Besucher Für Aktivurlauber entstehen ein eingezäunter Hundeauslauf und ein Fitnessparcours mit Trainingsstationen für alle Altersgruppen. Kinder erhalten neue Spielmöglichkeiten wie eine Wippholz-Balance, Weiden-Spielbüsche und eine Kletterskulptur. Zusätzliche Sitzgelegenheiten und Bankwälle laden zum Verweilen ein.
Auf einer großen Spiel- und Sportwiese entstehen eine Kinder-Pumptrack-Anlage, Parkour- und Calisthenics-Bereiche sowie ein Beachvolleyballfeld. Diese Abenteuer-Sportanlage nimmt den Platz der ehemaligen Tennisplätze am Westeingang ein und umfasst rund 4.200 Quadratmeter. Nach der IGA 2027 soll zudem ein Skatepark gebaut werden, dessen Bau 2028 beginnen soll.
Lernen in der Natur Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf Bildung: Artenreiche Blumenwiesen und informative Schilder verwandeln den Park in ein Freiluftklassenzimmer. Ziel ist es, Naturwissen spielerisch zu vermitteln und den Park zu einem Ort der Entdeckung zu machen.
Teil eines regionalen Netzwerks Essen ist einer von fünf Standorten in der Region, die sich für die IGA 2027 vorbereiten. So entsteht im Gelsenkirchener Nordsternpark etwa die Brücke "Kanalblick", während an anderen Orten spezielle Zukunftsgärten angelegt werden. Das übergeordnete "Emscherland"-Konzept verbindet diese Projekte und schafft ein grüneres Verbundsystem für die Ausstellung.
Der neu gestaltete Europapark wird künftig als vielseitiger Ort für Erholung, Bewegung und Naturbildung dienen. Mit gesicherter Finanzierung und laufenden Bauarbeiten vereint das Projekt ökologische Ziele mit den Bedürfnissen der Bevölkerung – und hinterlässt über die IGA 2027 hinaus ein nachhaltiges Erbe für die Stadt.
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