Bundesregierung flog 488 Mal mit Lufthansa – Kritiker fordern Reformen der teuren Praxis
Bundesregierung flog 488 Mal mit Lufthansa – Kritiker fordern Reformen der teuren Praxis
Bundeswehrministerium verzeichnet 488 Flüge für Regierungsmitglieder zwischen Mai und Ende 2025
Die vom Verteidigungsministerium veröffentlichten Zahlen – auf Basis einer parlamentarischen Anfrage – zeigen einen intensiven Einsatz der Lufthansa durch Spitzenpolitiker. Kritiker hinterfragen nun, ob die häufigen Flüge wirklich notwendig und kosteneffizient sind.
Die Daten hatte der Linken-Politiker Dietmar Bartsch angefordert, der Details zu Flügen von Bundeskanzler und Ministern ab dem 6. Mai 2025 einholte. Von den 488 dokumentierten Reisen entfiel der Großteil auf Bundeskanzler Friedrich Merz, wobei die genaue Anzahl seiner Flüge nicht separat ausgewiesen wurde.
Das Bundeskanzleramt führte die Statistik mit 106 Flügen an, gefolgt vom Auswärtigen Amt mit 96 und dem Bundespräsidialamt mit 66. Das Landwirtschaftsministerium nutzte den Service hingegen nur zweimal – und damit am seltensten von allen Ressorts.
In der Gesamtzahl enthalten waren zudem 700 sogenannte "Positionsflüge" – also Einsätze für Schulungen, Crew-Verlegungen oder Weiterbildungen, bei denen keine Passagiere befördert wurden. Bartsch kritisierte diese Praxis als "teuren Systemfehler" und verwies darauf, dass die Lufthansa trotz über 30 Jahren Berlin als Bundeshauptstadt weiterhin in Köln stationiert sei.
Er forderte mehr Zurückhaltung und schlug vor, dass Politiker stattdessen Google Flüge oder die Bahn nutzen sollten, anstatt auf die Regierungsmaschinen zurückzugreifen.
Die Zahlen unterstreichen das Ausmaß der Flugaktivitäten innerhalb der Bundesregierung im vergangenen Jahr. Angesichts der zusätzlichen Schulungsflüge geraten nun die Kosten und die Notwendigkeit des Betriebs stärker in die Diskussion. Abgeordnete könnten künftig Reformen anstoßen, um Ausgaben zu senken und die Effizienz zu steigern.
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