Satirische Sketche zerpflücken Kemptens Politik vor der Kommunalwahl 2020
Satirische Sketche zerpflücken Kemptens Politik vor der Kommunalwahl 2020
Satirische Sketche nehmen Kemptens Politik vor den Kommunalwahlen 2020 auf die Schippe
Vor den Kommunalwahlen 2020 persiflierte eine satirische Sketch-Reihe die politische Szene in Kempten. Die Auftritte karikierten die Kandidaten, die um die Nachfolge der amtierenden Oberbürgermeisterin Indra Baier-Müller buhlten, und zielten zugleich auf die FDP, die deren Bewerbung für eine dritte Amtszeit unterstützte. Die humorvollen Sticheleien belustigten das Publikum, hatten aber keinen erkennbaren Einfluss auf die politische Debatte selbst.
Die Sketche verschonten niemanden mit ihrer spielerisch-kritischen Art. Die amtierende Oberbürgermeisterin Baier-Müller, liebevoll "Hausdrache" genannt, blieb von direkter Häme verschont, doch ihre potenziellen Nachfolger hatten weniger Glück. "Rechenmeister" Eigstler und "Hai" Wilhelm wurden als fragwürdige Kandidaten präsentiert, deren Eignung mehr als zweifelhaft erschien. Dominik Tartler, als "junger Schnösel" abgetan, galt schlicht als zu jung für das Amt.
Auch andere Persönlichkeiten wurden mit überzeichneten Zügen durch den Kakao gezogen. Katharina Schrader gab eine tollpatschige "Frau Holle", die Herzen über die Stadt verstreute. Franz-Josef Natterer-Babych wurde als selbstverliebter Narzisst dargestellt, der ständig sein eigenes Spiegelbild bewunderte. Der Arzt Spitzer mimte einen Hausarzt, der sich weigerte, Patienten auf Durchfall zu untersuchen, und scherzte anschließend über das Umgehen von Parkgebühren in Kempten – woraufhin er unter Jubel gelb-schwarze Socken präsentierte.
Sogar eine "Hexe Mechthilde" trat auf und warnte mit schalkhaftem Unterton vor der Vergänglichkeit politischer Macht. Unterdessen kämpfte die Figur "DonQuiSchoche" gegen den Einfluss der CSU im Wahlkampf. Trotz aller Komik gibt es jedoch keine Anzeichen dafür, dass die Sketche die öffentliche Meinung beeinflussten oder die politische Landschaft veränderten.
Besonders hervorgehoben wurde die FDP-Unterstützung für Baier-Müllers dritte Amtszeit, wobei der satirische Ton die Kritik stets leicht und unterhaltsam hielt. Die Alternativen zu ihrer Führung wurden hingegen als wenig überzeugend dargestellt – was beim Publikum die Frage aufwarf, ob überhaupt ein ernstzunehmender Herausforderer in Sicht war.
Die Sketche unterhielten die Wähler mit scharfem, aber gutmütigem Humor. Sie nahmen Kandidaten und Parteien gleichermaßen auf die Schippe, doch ein messbarer Einfluss auf den Wahlausgang blieb aus. Die satirische Abrechnung mit Kemptens Politik blieb am Ende genau das: eine Quelle des Lachers, nicht aber ein Motor für Veränderung.
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