Skandal um entwichenen Sexualstraftäter aus Münsters forensischer Psychiatrie
Skandal um entwichenen Sexualstraftäter aus Münsters forensischer Psychiatrie
Aus einer geschlossenen forensischen Psychiatrie in Münster-Amelsbüren entwich im September 2022 ein verurteilter Sexualstraftäter. Die Behörden hielten den Vorfall unter Verschluss – weder die Klinik noch die Polizei informierten die Öffentlichkeit damals über die Flucht. Der 33-jährige Flüchtige, ein iranischer Staatsbürger, war seit Februar 2020 in der Maßregelvollzugsanstalt untergebracht worden, nachdem seine Schuldfähigkeit als eingeschränkt eingestuft worden war.
Der Mann verbüßte in der forensischen Abteilung der Klinik Münster-Amelsbüren eine Strafe von etwa 14 Jahren, bevor er fliehen konnte. Ihm war ein vorübergehender Ausgang gewährt worden, von dem er nicht zurückkehrte. Die Staatsanwaltschaft hält seitdem zentrale Details zurück und berief sich dabei auf seine verminderte strafrechtliche Verantwortung.
Der Klinikträger, die Alexianer GmbH, lehnte eine Stellungnahme zum Vorfall ab. Das Nordrhein-Westfälische Gesundheitsministerium verwies alle Anfragen an die Polizei. Ermittler gehen inzwischen davon aus, dass der Gesuchte ins Ausland geflohen ist; gegen ihn wurde ein Europäischer Haftbefehl erlassen.
Eine lokale Bürgerinitiative, "AlexianerForensik – Sicherheit VOR Therapie", kritisiert die Klinik bereits seit Langem wegen Sicherheitsmängel. Vorfälle mit Patienten und Kindern hatten zuvor bereits Alarm ausgelöst. Die jüngste Flucht verschärft nun die Forderungen nach strengeren Kontrollen in der Einrichtung.
Die Ermittlungen laufen weiterhin, wobei sich die Behörden auf die internationale Fahndung nach dem Flüchtigen konzentrieren. Die Art und Weise, wie die Klinik mit der Flucht umgegangen ist, stößt vor allem bei Interessensverbänden auf scharfe Kritik. Weitere Details zu seinem aktuellen Aufenthaltsort oder den Umständen seines Ausgangs wurden nicht bekannt gegeben.
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