Drusushof in Neuss bestraft No-Show-Gäste – und hilft damit Familien in Not

Mila Becker
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Plakat mit der Aufschrift "Brauchen die Armen die Hilfe ihrer Kinder?" mit Bildern.Mila Becker

Drusushof in Neuss bestraft No-Show-Gäste – und hilft damit Familien in Not

Restaurant Drusushof in Neuss führt Gebühr für Nicht-Erscheinen von Gästen ein

Das Restaurant Drusushof in Neuss hat eine neue Regelung eingeführt, um das Problem von reservierten, aber nicht genutzten Tischen zu lösen. Gäste, die einen Tisch buchen, aber nicht erscheinen – oder mit weniger Personen als reserviert kommen – müssen künftig 5 Euro pro unbesetztem Platz zahlen. Mit dieser Maßnahme sollen unnötige Reservierungen vermieden und gleichzeitig ein lokales Hilfsprojekt unterstützt werden.

Der Inhaber Alexander Bliersbach entwickelte die Regelung gemeinsam mit Stammgästen. Deren Rückmeldungen flossen in die Ausgestaltung ein: Wer seine Reservierung rechtzeitig absagt, muss keine Gebühr zahlen. Nur wer ohne Vorwarnung fernbleibt oder mit weniger Gästen als gebucht erscheint, wird zur Kasse gebeten.

Die eingenommenen Gebühren kommen vollständig der Schmetterlings-Initiative zugute, die Familien mit schwer erkrankten oder verstorbenen Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen hilft. Ab 2025 unterstützt die Initiative rund 150 betroffene Familien in der Region Neuss.

Seit Einführung der Regelung ist das Feedback der Gäste überwiegend positiv. Bliersbach hofft, dass die Maßnahme nicht nur die Zahl der ungenutzten Reservierungen verringert, sondern auch die Arbeit der Initiative bekannter macht.

Die 5-Euro-Gebühr gilt ausschließlich für nicht besetzte Plätze bei Nichterscheinen oder zu klein besetzten Reservierungen. Sämtliche Einnahmen fließen in die Unterstützung der Schmetterlings-Initiative für Familien vor Ort. Das Restaurant verbindet so praktische betriebswirtschaftliche Schritte mit sozialem Engagement.

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