Essen kämpft gegen Hitze: Zwei Plätze werden klimafreundlich umgestaltet
Essen kämpft gegen Hitze: Zwei Plätze werden klimafreundlich umgestaltet
Zwei öffentliche Plätze in Essen sollen in Kürze umfassend umgestaltet werden, um den Herausforderungen des Klimawandels besser zu begegnen. Die Stadt hat Pläne für den Marktplatz Überruhr-Hinsel und den Giebelplatz in Margarethenhöhe genehmigt, die auf Hitzereduzierung und ein verbessertes Regenwassermanagement abzielen. Die Bauarbeiten sollen im Sommer 2026 beginnen; die Gesamtkosten für beide Projekte belaufen sich auf über 2 Millionen Euro.
Der Stadtrat gab im Februar grünes Licht für die Vorhaben, nachdem der Ausschuss für Verkehr und Mobilität die Planungen bereits im Januar abgesegnet hatte. Auf beiden Plätzen wird Asphalt entfernt, um Hitzeinseln zu verringern. Stattdessen entstehen helle Oberflächen und erweiterte Grünflächen.
Am Marktplatz Überruhr-Hinsel werden auf fast 1.000 m² neue Grünflächen angelegt, ergänzt durch breite Begrünungsstreifen und zusätzliche Bäume. Eine flache Mulde am unteren Ende des Platzes dient künftig als Rückhaltebecken für Starkregen. Die Parkplätze reduzieren sich von 70 auf 45, wobei die verbleibenden Stellflächen mit wasserdurchlässigen Rasensteinfugen gestaltet werden. Die Planungskosten belaufen sich auf 47.000 Euro, die Baukosten auf 1 Million Euro.
Am Giebelplatz in Margarethenhöhe markieren künftig drei neue Bäume den Eingang, während bestehende Baumwurzeln durch frische Erde mehr Raum erhalten. Eine Hecke umschließt den Platz, und die Parkplätze schrumpfen von 29 auf 18 – ersetzt durch Rasengittersteine. Für dieses Projekt sind 38.000 Euro für die Planung und 910.000 Euro für die Bauausführung veranschlagt.
Beide Umgestaltungen zielen darauf ab, die Temperaturen zu senken, die Wasserableitung zu verbessern und attraktivere Aufenthaltsräume für die Bevölkerung zu schaffen.
Die Maßnahmen sollen die Hitzebelastung in den beiden Stadtteilen verringern und die Klimaresilienz stärken. Durch weniger versiegelte Flächen und mehr Grün werden die Plätze zudem zu besseren Erholungsorten für Anwohner. Die Arbeiten sollen Mitte 2026 beginnen, vorbehaltlich der finalen Vorbereitungen.
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