Menden enthüllt Mahnmal für ermordete Sinti und Roma am 9. März 2026
Menden enthüllt Mahnmal für ermordete Sinti und Roma am 9. März 2026
Neues Mahnmal für die im Nationalsozialismus ermordeten Sinti und Roma wird am 9. März 2026 in Menden enthüllt
Die feierliche Enthüllung eines Mahnmals für die während der NS-Zeit ermordeten Sinti und Roma findet am 9. März 2026 in Menden statt. Die Veranstaltung ist das Ergebnis jahrelanger Vorbereitungen, angestoßen durch eine lokale Bürgerpetition und in enger Abstimmung mit Gemeinschaftsinitiativen. Das Datum erinnert an den Jahrestag der Deportation von 18 Sinti aus der Stadt im Jahr 1943.
Die Gedenkfeier beginnt um 17:00 Uhr mit einem Gottesdienst in der St.-Vinzenz-Kirche unter der Leitung von Pastor Jürgen Senkbeil. Schülerinnen und Schüler der Initiative augen auf! sowie Viertklässler der Anne-Frank-Grundschule werden sich beteiligen. Im Anschluss verlagert sich die Zeremonie auf den Kirchplatz, wo das Mahnmal steht.
Mindestens 46 Sinti aus Menden wurden in Auschwitz-Birkenau ermordet, darunter Mütter mit 23 kleinen Kindern. Sechs dieser Kinder gerieten in die Hände von Josef Mengele, des berüchtigten Lagerarztes. Roman Franz, Vorsitzender des Landesverbandes Deutscher Sinti und Roma in Nordrhein-Westfalen, wird zu den Anwesenden sprechen und an die rund eine halbe Million verfolgten Sinti und Roma unter den Nationalsozialisten erinnern.
Bürgermeisterin Manuela Schmidt wird die Veranstaltung eröffnen und das Mahnmal als wichtigen Beitrag zur Erinnerungskultur Mendens bezeichnen. Als Ehrengast wird Dr. Bernd Schulte, Staatssekretär und Chef der Staatskanzlei Nordrhein-Westfalens, anwesend sein. Ab 2026 soll der 9. März jährlich als Gedenktag an die Verbrechen gegen Sinti und Roma begangen werden.
Das Mahnmal entstand in Zusammenarbeit zwischen lokalen Organisationen und Bürgerinnen und Bürgern, initiiert durch eine zivilgesellschaftliche Kampagne. Mit seiner Enthüllung wird sichergestellt, dass die Opfer – darunter Familien und Kinder aus Menden – künftig jedes Jahr gewürdigt werden. Die Stadt verfügt nun über einen dauerhaften Ort der Reflexion über dieses dunkle Kapitel der Geschichte.
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