iBlali bricht mit YouTube: Warum er seine Leidenschaft für Content neu erfindet
iBlali bricht mit YouTube: Warum er seine Leidenschaft für Content neu erfindet
Viktor "iBlali" Roth, bekannt als deutscher YouTuber und Twitch-Streamer, ändert nach Jahren der Erschöpfung seine Herangehensweise an die Content-Erstellung. Der Wandel erfolgt parallel zu einer Aufteilung seiner Arbeit auf zwei separate Kanäle – ein Schritt, mit dem er einräumt, dass der ständige Druck, virale Inhalte produzieren zu müssen, seine Leidenschaft fürs Streamen ausgehöhlt hat.
Seine Entscheidung spiegelt einen breiteren Trend wider: Auch sein Kollege Rewinside hat kürzlich nach über einem Jahrzehnt in der Branche eine Pause angekündigt.
iBlali machte erstmals als einer der frühen deutschen YouTuber auf sich aufmerksam, mit Gaming-Videos, Reaktionsclips und Comedy-Sketchen. Doch der Druck, den Anforderungen der Plattform gerecht zu werden, führte mit der Zeit zu Burnout – und trieb ihn zu Twitch, wo er Spiele streamen konnte, die ihm wirklich Spaß machten, wie etwa Clair Obscure: Expedition 33. Sein Comeback 2026 prägten nostalgische Reaktionen, chaotischer Humor und selbstironische Memes, eine Mischung aus TikTok-ähnlichen Clips und seiner typischen Ironie.
Anders als viele Kollegen hat sich iBlali immer wieder neu erfunden – vom Sketch-Comedy-Format bis zu viralen Reaktionsvideos –, während andere, wie etwa Gronkh, konsequent beim Gaming blieben, ohne ähnliche Kurswechsel. Nun plant er eine vollständige Trennung seiner Inhalte: Der Kanal "iBlali" bleibt seinem Gaming-Streaming vorbehalten, während "VIK" Videobeiträge und Essays beherbergen soll. Diese Aufspaltung könnte jedoch seine Einnahmen schmälern, da er sich bewusst von der Jagd nach algorithmusgesteuerten Trends distanziert.
Um mögliche finanzielle Einbußen auszugleichen, setzt er auf Markenkooperationen und gründet mit Schmuck ein eigenes Schmucklabel. Der Schritt steht exemplarisch für die wachsende Frustration unter Vollzeit-Creator:innen, von denen viele mit dem unerbittlichen Tempo der Content-Produktion hadern. Rewinside, ein weiterer langjähriger deutscher YouTuber, kündigte erst kürzlich nach über zehn Jahren eine Auszeit an – aus ähnlichen Gründen der Erschöpfung.
iBlalis Unmut rührt vor allem daher, dass er zwei Plattformen gleichzeitig bedienen muss. Der Spagat zwischen Twitch-Streams und YouTube-Uploads habe die Content-Erstellung für ihn zur Pflicht statt zur Leidenschaft werden lassen, so der Streamer. Seine neue Strategie stellt den Spaßfaktor über die Reichweite – selbst auf die Gefahr hin, weniger zu verdienen.
Die Veränderungen bedeuten, dass sich iBlali künftig auf Gaming-Streams konzentriert und den hochfrequenten, stressbehafteten YouTube-Content reduziert. Seine Einnahmen werden stattdessen stärker aus Sponsoring und seinem Schmuckunternehmen stammen. Für viele Creator:innen ist ein solcher Richtungswechsel mittlerweile notwendig, um in einer immer anspruchsvolleren Branche langfristig bestehen zu können.
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