Rebellische Künstler in Dresden trotzten der DDR-Diktatur mit verbotener Kunst
Rebellische Künstler in Dresden trotzten der DDR-Diktatur mit verbotener Kunst
In den späten 1970er- und frühen 1980er-Jahren stellte eine Gruppe von Künstlern in der DDR die staatlich verordneten Normen durch unabhängige Ausstellungen und Publikationen infrage. Viele von ihnen hatten an der Dresdner Hochschule für Bildende Künste studiert, einer zentralen Ausbildungsstätte des Sozialistischen Realismus. Ihr Widerstand führte zu Konflikten mit den Behörden, Überwachung und beruflichen Einschränkungen.
Dresden war bereits ein bedeutendes kulturelles Zentrum der DDR und veranstaltete seit 1953 im Albertinum alle fünf Jahre die staatlichen Kunstausstellungen. Doch Ende der 1970er-Jahre formierte sich eine neue Künstlergeneration, die sich von der expressionistischen Brücke-Bewegung inspirieren ließ – einem Stil, der von der offiziellen DDR-Ästhetik lange abgelehnt worden war. Zu ihnen zählten Eberhard Göschel, Hans Scheib, Reinhard Stangl und andere Absolventen der renommierten Dresdner Kunstakademie.
Ihr Ansatz bei Ausstellungen und Veröffentlichungen provozierte die staatlichen Institutionen. Göschel gründete in Dresden den Obergrabenpresse-Verlag, während Scheib private Galerien in Berlin-Prenzlauer Berg (1977) und in der Sredzkistraße 64 (1980) eröffnete. Gemeinsam mit Helge Leiberg organisierten sie thematische Gruppenausstellungen im Dresdner Leonhardi-Museum – bis die Behörden es 1982 schließen ließen.
Die Künstler mussten harte Repressalien hinnehmen: Viele wurden von Ausstellungen ausgeschlossen, erhielten keine Aufträge mehr und gerieten ins Visier der Stasi. Anders als die meisten ihrer Kollegen, die schließlich in die Bundesrepublik übersiedelten, blieb Göschel – als gebürtiger Bayer – in der DDR.
Der Widerstand der Gruppe konzentrierte sich weniger auf die inhaltliche Ausrichtung ihrer Kunst als vielmehr darauf, wie sie präsentiert und verbreitet wurde. Ihre Aktionen legten die Spannungen zwischen künstlerischer Freiheit und staatlicher Kontrolle offen. Die meisten von ihnen verließen später die DDR und hinterließen ein Erbe des Aufbegehrens in der alternativen Kunstszene der DDR.
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