Rassistischer Angriff im Rombergpark: Picknick endet in brutaler Gewalt
Mats HartmannRassistischer Angriff im Rombergpark: Picknick endet in brutaler Gewalt
Friedliches Picknick im Dortmunder Rombergpark eskaliert nach rassistischem Angriff
Ein ruhiges Picknick im Dortmunder Rombergpark endete am Samstagabend in Gewalt, nachdem zwei betrunkene Männer rassistische Musik abspielten und Teilnehmer der Gruppe angriffen. Die Polizei nahm die Verdächtigen – 20 und 21 Jahre alt – später nach Zeugenaussagen vor Ort fest.
Gegen 20:45 Uhr hatten sich sechs Personen in der Nähe des Kirschblütenwegs zu einem Picknick versammelt. Die Gruppe bemerkte zwei offensichtlich alkoholisierte Männer in ihrer Nähe, die über einen tragbaren Lautsprecher Lieder mit rassistischen Texten in hoher Lautstärke abspielten. Zudem richteten die beiden beleidigende Gesten und rassistische Beschimpfungen gegen die Picknickgesellschaft.
Zwei 20-jährige Frauen aus der Gruppe stellten die Männer zur Rede, woraufhin ein hitziger Wortwechsel entstand. Als sich die Gruppe entschied, den Park zu verlassen, folgten ihnen die Männer und skandierten weiter rassistische Beleidigungen. Schließlich griff einer der Verdächtigen die beiden Frauen mit den Fäusten an.
Passanten alarmierten die Polizei, die schnell eintraf und beide Männer festnahm. Der 20-jährige Haupttäter wurde in Gewahrsam genommen, während der 21-Jährige ein Platzverbot für das Gebiet erhielt. Die Behörden bestätigten, dass keiner der Verdächtigen vorbestraft ist oder bekannte Verbindungen zu rechtsextremen Kreisen hat.
Den Männern drohen nun Strafverfahren wegen Volksverhetzung, Körperverletzung und Beleidigung. Die Ermittlungen dauern an; die Polizei wertet derzeit Zeugenaussagen und Beweismaterial von der Tatstelle aus. Der Vorfall hat Bedenken hinsichtlich der öffentlichen Sicherheit in der Gegend geweckt.






