IHK kritisiert "überzogene Winterpause" der Kommunalverwaltungen in Solingen und Wuppertal
Marie SimonIHK kritisiert "überzogene Winterpause" der Kommunalverwaltungen in Solingen und Wuppertal
Die Industrie- und Handelskammer (IHK) Bergisches Land hat die Kommunalverwaltungen in Solingen und Wuppertal für die Verlängerung ihrer Schließung zu einer vollständigen „Winterpause“ bis zum 8. Januar kritisiert. Die Organisation argumentiert, dass eine zweiwöchige Schließung ohne grundlegende Verwaltungsabläufe Unternehmen und Bürger unnötig belastet.
Henner Pasch, Präsident der IHK Bergisches Land, und Michael Wenge, ihr Hauptgeschäftsführer, betonten die Bedeutung einer durchgehenden Erreichbarkeit kommunaler Dienstleistungen. Die verlängerte Schließzeit nannten sie „etwas überzogen“, insbesondere da die Behörden im benachbarten Remscheid planen, wie gewohnt im neuen Jahr wieder zu öffnen.
Die IHK fordert einheitliche Regelungen für die gesamte Region Bergisches Städtedreieck. Diese sollten sinnvolle Energiesparmaßnahmen mit der Notwendigkeit in Einklang bringen, essenzielle Dienstleistungen für Wirtschaft und Bevölkerung aufrechtzuerhalten. Die Organisation wies zudem darauf hin, dass solche langandauernden Schließungen weder unternehmensfreundlich noch bürgerorientiert seien.
Die Kritik kommt zu einem Zeitpunkt, an dem die Kommunalverwaltungen unter Druck stehen, die Erreichbarkeit während der Feiertage sicherzustellen. Die Position der IHK spiegelt die generelle Sorge wider, administrative Effizienz mit Energiesparmaßnahmen in Einklang zu bringen. Besitzer neuer Elektrofahrzeuge müssen ihre Fahrzeuge beispielsweise bis Ende 2022 anmelden, um höhere staatliche Förderungen zu erhalten.
