26 March 2026, 22:17

Düsseldorfer Mahnwachen halten Erinnerung an Hamas-Geiseln wach

Eine große Gruppe von Menschen marschiert auf einer Straße, trägt ein 'Menschliche Rechte' -Schild und verschiedene Plakate, einige tragen Masken, mit Bäumen, Laternenmasten und einem klaren blauen Himmel im Hintergrund.

Düsseldorfer Mahnwachen halten Erinnerung an Hamas-Geiseln wach

Wöchentliche Mahnwache in Düsseldorf erinnert an Geiseln nach Hamas-Angriff auf Israel

Seit Februar 2024 organisieren Eva Lindner und Rivkah Young in Düsseldorf jeden Woche eine Mahnwache, um an die Geiseln zu erinnern, die bei dem Hamas-Angriff auf Israel im Oktober 2023 verschleppt wurden. Die Veranstaltung ehrt die Opfer und fordert die Freilassung der noch immer in Gefangenschaft gehaltenen Menschen. Teilnehmer tragen Plakate mit Fotos der Geiseln und verbreiten ihre Botschaft online unter dem Hashtag #BringtSieJetztNachHause.

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Anlass für die Mahnwachen war der Angriff der Hamas am 7. Oktober 2023, bei dem über 1.000 israelische Bürger getötet und etwa 250 Menschen als Geiseln genommen wurden. Lindner, von Beruf Fotografin, dokumentiert seit Beginn jede der Kundgebungen und hält so die Entschlossenheit der Beteiligten fest. Die Plakate zeigen Bilder der Vermissten – ihre Gesichter bleiben so der Öffentlichkeit präsent.

Düsseldorfs Oberbürgermeister Stephan Keller hat die Initiative öffentlich unterstützt und die Teilnehmer als "Beispiel für Widerstand gegen die Barbarei" bezeichnet. Mittlerweile ist aus den Mahnwachen eine Ausstellung zum zweiten Jahrestag des Massakers entstanden. Die Schau soll das Gedenken an die Opfer wachhalten und die Aufmerksamkeit auf die noch immer Vermissten lenken.

Fotos und Videos der Kundgebungen verbreiten sich in sozialen Medien und unterstreichen die Forderung nach Rückkehr der Geiseln. Die Organisatorinnen betonen, dass die Kampagne so lange weitergeht, bis alle Gefangenen frei sind.

Die Ausstellung und die wöchentlichen Mahnwachen erinnern an die anhaltenden Folgen des Angriffs von 2023. Durch die Aufrechterhaltung der öffentlichen Aufmerksamkeit wollen die Initiatoren Druck auf die Verantwortlichen ausüben und das Schicksal der Geiseln im Bewusstsein halten. Die Aktionen in Düsseldorf zeigen keine Anzeichen einer Abschwächung.

Quelle