01 May 2026, 12:21

Der rätselhafte Fall Travis Walton: Fünf Tage im UFO oder ein genialer Schwindel?

Entfernte Ansicht von Camp Apache in Arizona, mit Bäumen, Hügeln und einem bewölkten Himmel, sowie Text und einem Logo unten.

Der rätselhafte Fall Travis Walton: Fünf Tage im UFO oder ein genialer Schwindel?

Im November 1975 meldete ein Holzfällertrupp in Arizona einen der seltsamsten Vorfälle der UFO-Geschichte. Der 22-jährige Holzfäller Travis Walton verschwand spurlos, nachdem er im Apache-Sitgreaves-Nationalforst auf ein mysteriöses Licht gestoßen war. Sein plötzliches Wiederauftauchen fünf Tage später entfachte eine jahrzehntelange Debatte darüber, was in jener Nacht wirklich geschah.

Der Vorfall begann am 5. November 1975, als Walton und sechs Kollegen einen Arbeitstag im Wald beendeten. Als sie auf einer Forststraße fuhren, entdeckten sie ein leuchtendes Objekt, das über den Bäumen schwebte. Walton, neugierig geworden, stieg aus dem Lastwagen und näherte sich dem Licht. Augenzeugen berichteten später, sie hätten gesehen, wie er von einem Strahl getroffen wurde, zu Boden geschleudert wurde und dann verschwand.

Fünf Tage lang blieb Walton verschwunden. Suchteams durchkämmten das Gebiet, fanden jedoch keine Spur von ihm. Dann, am 10. November, tauchte er in der Nähe der Stadt Heber wieder auf – etwa 19 Kilometer von seinem Verschwinden entfernt. Er behauptete, auf kaltem Pflaster das Bewusstsein wiedererlangt zu haben, nachdem er an Bord eines außerirdischen Raumschiffs ohnmächtig geworden war. Walton beschrieb seine Entführer als kleine, haarlose Wesen mit übergroßen Köpfen und riesigen Augen. Er erzählte, sie hätten versucht, ihn zu heilen, nachdem er in Panik geraten war und sich gegen sie gewehrt hatte.

Trotz Skepsis hielten Walton und seine Kollegen an ihrer Geschichte fest. Sie bestanden Polygraphentests, was ihrer Schilderung Glaubwürdigkeit verlieh. Dennoch blieben Zweifel – einige vermuteten, die Männer hätten die Geschichte erfunden, um eine Strafe für die Verzögerung ihres Holzfällerauftrags zu umgehen. Der Fall zählt bis heute zu den umstrittensten der UFO-Geschichte.

1993 wurde die Geschichte unter dem Titel Feuer am Himmel verfilmt, mit dem Schauspieler D. B. Sweeney in der Rolle des Walton. Der Film brachte dem Vorfall größere Aufmerksamkeit, befeuerte aber auch die Diskussionen über seine Authentizität.

Waltons Schilderung seiner Entführung wurde weder widerlegt noch vollständig bestätigt. Der Fall spaltet bis heute die Meinungen: Manche sehen darin einen überzeugenden Beweis für außerirdischen Kontakt, andere sind überzeugt, es handele sich um einen ausgeklügelten Scherz oder eine Fehlinterpretation alltäglicher Ereignisse.

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