Zwei Pedelec-Fahrer nach Alkoholunfällen nahe Geldern schwer verletzt
Marie SimonZwei Pedelec-Fahrer nach Alkoholunfällen nahe Geldern schwer verletzt
Zwei Pedelec-Fahrer bei separaten Wochenendunfällen nahe Geldern schwer verletzt – Alkohol im Spiel
Bei zwei getrennten Unfällen am vergangenen Wochenende in der Nähe von Geldern haben zwei Pedelec-Fahrer schwere Verletzungen erlitten. Nach Angaben der örtlichen Polizei steht bei beiden Vorfällen Alkoholkonsum im Verdacht. Die Behörden rufen Radfahrer nun dazu auf, nach dem Genuss von Alkohol besonders umsichtig zu planen und sichere Alternativen für die Heimfahrt zu wählen.
Der erste Unfall ereignete sich am Freitagabend auf der Arcener Straße in Straelen. Ein 45-jähriger Mann wurde verletzt auf dem Radweg aufgefunden und mit schweren Wunden ins Krankenhaus gebracht. Die Polizei stellte Anzeichen von Alkoholeinfluss fest und entnahm eine Blutprobe.
Ein zweiter Vorfall passierte am Sonntagmittag in der Nähe von Am Mühlenwasser in Geldern. Ein 41-jähriger Mann wurde mit Verletzungen entdeckt und ebenfalls mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus eingeliefert. Auch hier ging die Polizei von einer Alkoholbeteiligung aus und sicherte eine Blutprobe.
Die Beamten wiesen darauf hin, dass für Radfahrer dieselben gesetzlichen Promillegrenzen gelten wie für Autofahrer. Wer betrunken fährt, riskiert den Entzug des Führerscheins und muss mit strafrechtlichen Konsequenzen rechnen. Die Polizei rät, bei Alkoholkonsum auf alternative Transportmittel auszuweichen.
Obwohl keine genauen Zahlen zu alkoholisierten Pedelec-Unfällen in Nordrhein-Westfalen vorliegen, zeigen allgemeine Daten aus dem Jahr 2025, dass Alkohol ein häufiger Auslöser für Fahrrad- und Pedelec-Unfälle ist. Erst im Februar 2026 war ein betrunkener Pedelec-Fahrer in Dortmund mit Rennradfahrern kollidiert, wobei eine Person schwer verletzt wurde. Im März 2026 stürzte ein weiterer Fahrer unter Alkoholeinfluss in Münster und zog sich schwere Verletzungen zu.
Beide verletzten Männer befinden sich weiterhin in medizinischer Behandlung. Die Ermittlungen der Polizei zu den Unfällen laufen noch; die Ergebnisse der Blutuntersuchungen stehen noch aus. Die Vorfälle unterstreichen, dass Alkohol die Fahrfähigkeit aller Verkehrsteilnehmer beeinträchtigt – auch die von Radfahrern.






