25 April 2026, 10:16

Zwei gegensätzliche Demonstrationen in Hamm bleiben friedlich und geordnet

Eine Gruppe von Menschen marschiert auf einer Straße in Berlin mit einem pinken Banner, auf dem "Happy Pride March" steht, vorbei an Gebäuden, Laternenmasten und Verkehrszeichen.

Zwei gegensätzliche Demonstrationen in Hamm bleiben friedlich und geordnet

Hamm erlebte am Samstag, dem 7. Juni, zwei gegensätzliche Demonstrationen im Bahnhofsviertel

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Die Polizei begleitete beide Kundgebungen, die ohne größere Zwischenfälle verliefen. Die Versammlungen drehten sich um die Themen Migration und antifaschistischer Protest, blieben jedoch den gesamten Nachmittag über geordnet.

Die erste Demonstration startete unter dem Motto "Grenzen schützen – gegen illegale Migration" am Willy-Brandt-Platz. Rund 30 rechtsextreme Teilnehmer zogen entlang der Neuen Bahnhofstraße, passierten das Stadtbad und kehrten zum Vorplatz des Bahnhofs zurück. Ihr Weg wurde von Einsatzkräften am Boden engmaschig überwacht.

Eine linke Gegenkundgebung unter dem Motto "Das Ruhrgebiet bleibt nazifrei" versammelte sich in der Nähe des Heinrich-von-Kleist-Forums. Etwa 25 Aktivisten folgten derselben Route wie die rechtsextreme Gruppe und hielten eine sichtbare, aber friedliche Präsenz aufrecht. Beide Demonstrationen endeten fast zeitgleich: Die rechte Veranstaltung um 15:35 Uhr, die Gegenproteste um 15:50 Uhr.

Durch die Märsche kam es zu geringfügigen Verkehrsbehinderungen, schwerwiegende Störungen blieben jedoch aus. Die Polizei bestätigte, dass es weder zu Auseinandersetzungen noch zu Festnahmen kam.

Die beiden Kundgebungen verliefen ohne Konfrontationen. Die Behörden sicherten die öffentliche Ordnung, während sie beiden Gruppen das Recht auf Versammlungsfreiheit gewährten. Gegen späten Nachmittag kehrte das Bahnhofsviertel in Hamm zur Normalität zurück.

Quelle