10 May 2026, 04:16

Wie ein 35-jähriger Professor die Energiewende mit Data Science revolutioniert

Tortendiagramm, das den globalen Verbrauch erneuerbarer Energie im Jahr 2008 zeigt, unterteilt in Abschnitte für fossile Brennstoffe, Kernenergie, Hydro, Heißwasser, Heizung, Biomasse, Solar, Geothermie und Biokraftstoffe.

Wie ein 35-jähriger Professor die Energiewende mit Data Science revolutioniert

Mit nur 35 Jahren leitet Professor Dr. Florian Ziel bahnbrechende Forschungsarbeiten im Bereich Energiewirtschaft und Umweltökonomie. An der Universität Duisburg-Essen (UDE) forscht er mit Hilfe von Data Science an Lösungen für die Herausforderungen der Energiewende. Im Mittelpunkt seiner Arbeit steht die Entwicklung von Algorithmen, die den Einsatz erneuerbarer Energien optimieren und Verbrauchsstrukturen verbessern sollen.

Ziel unterrichtet Betriebswirtschaftslehre mit Schwerpunkt Data Science in den Bereichen Energie und Umwelt. Seine Forschung konzentriert sich auf die Analyse großer Datensätze, um handlungsrelevante Erkenntnisse für den Energiesektor zu gewinnen. Zu seinen wichtigsten Projekten zählen Modelle zur Vorhersage von Strompreisen, zur Effizienzsteigerung im Energiehandel sowie zur Erkennung von Lecks in Abwassernetzen.

Sein Team hat internationale Anerkennung für die Entwicklung entscheidungsunterstützender Algorithmen erlangt. Diese Tools sollen die Steuerung erneuerbarer Energiequellen verbessern und das Gleichgewicht zwischen Angebot und Nachfrage herstellen. Aktuell arbeitet er unter anderem an den Projekten PRIORITY und EfeMOD sowie im Rahmen des von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) geförderten Sonderforschungsbereichs Transregio TRR 391.

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Interessierte können Professor Ziel unter der Telefonnummer 0201/18-37608 oder per E-Mail unter [email protected] erreichen.

Die von Ziel und seinem Team entwickelten Algorithmen dienen dazu, fundiertere Entscheidungen im Energiemanagement zu ermöglichen. Ihre Forschung leistet einen direkten Beitrag zur Effizienz und Nachhaltigkeit der Energiewende. Die Universität Duisburg-Essen bleibt damit ein zentraler Ort für diese innovativen Arbeiten.

Quelle