Wegatech Greenergy stellt Betrieb ein – über 100 Jobs vor dem Aus
Wegatech Greenergy GmbH stellt Betrieb Anfang 2023 ein
Die Kölner Wegatech Greenergy GmbH, ein auf Wärmepumpen und erneuerbare Energiesysteme spezialisiertes Installationsunternehmen, wird zu Beginn des kommenden Jahres ihre Tätigkeiten einstellen. Wie das Unternehmen vergangene Woche bekannt gab, verlieren die meisten der über 100 Beschäftigten ab dem 1. Januar ihre Arbeitsplätze. Die Belegschaft wurde erst wenige Tage vor Weihnachten über die bevorstehenden Entlassungen informiert.
Das 2010 gegründete Unternehmen hatte sich mit Großprojekten einen Namen gemacht und mehr als 4.000 Wärmepumpen, Photovoltaikanlagen und komplette Energiesysteme installiert. Finanzielle Schwierigkeiten führten jedoch dazu, dass Wegatech im Oktober 2022 – zu diesem Zeitpunkt noch mit rund 200 Mitarbeitenden – Insolvenz anmelden musste.
Versuche, das Unternehmen zu retten, scheiterten, nachdem potenzielle Investoren aufgrund hoher Sanierungskosten absprangen. Der Insolvenzverwalter, die Kanzlei HWD Rechtsanwälte, vertreten durch Rechtsanwalt Jörg Gollnick, bestätigte die Schließungspläne. Ein kleines Team von 20 bis 30 Beschäftigten bleibt vorerst im Unternehmen, um laufende Projekte bis April 2023 abzuschließen.
Die entlassenen Mitarbeitenden erhalten ab dem 1. Januar Arbeitslosengeld, während die verbleibenden Kräfte aus der Insolvenzmasse bezahlt werden. Unklarheit herrscht noch über die Dezembergehälter, doch die Bundesagentur für Arbeit wird voraussichtlich die Löhne für diesen Monat übernehmen.
Mit der Schließung endet die 13-jährige Geschichte von Wegatech im Bereich der erneuerbaren Energien. Der Großteil der Belegschaft verlässt das Unternehmen im Januar, nur eine kleine Stammmannschaft bleibt, um bestehende Verträge abzuwickeln. Die letzten Projekte sollen bis April 2023 fertiggestellt werden.






