27 March 2026, 12:23

Volkshochschule Bergisch Gladbach fördert Demokratie mit neuer Diskussionsreihe

Schwarz-weiß-Illustration einer vielfältigen Gruppe von Menschen, einige sitzen, andere stehen, unter der Überschrift "Die demokratische Plattform."

Volkshochschule Bergisch Gladbach fördert Demokratie mit neuer Diskussionsreihe

Volkshochschule Bergisch Gladbach startet neue Reihe zu Demokratie und bürgerlichem Engagement

Die Volkshochschule Bergisch Gladbach präsentiert eine neue Veranstaltungsreihe zum Thema Demokratie und gesellschaftliches Engagement. Unter dem Titel "Demokratie braucht Übung" werden aktuelle politische Fragen in Diskussionen, Workshops und Vorträgen behandelt. Die meisten Veranstaltungen sind kostenfrei, für eine wird eine geringe Gebühr von 5 Euro erhoben.

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Den Auftakt macht am 21. April 2026 der "Herzabend – Sprechen und Gehörtwerden in unsicheren Zeiten" im Haus Buchmühle. Im Mittelpunkt steht die Kommunikation in polarisierten Gesellschaften. Für diese Veranstaltung wird eine Teilnahmegebühr von 5 Euro fällig.

Nur zwei Tage später, am 22. April, trifft sich erstmals der Debattierclub "Demokratie braucht Übung". Ein zweites Treffen folgt am 20. Mai. Beide Termine zielen darauf ab, die Argumentationsfähigkeit der Teilnehmenden zu schärfen und konstruktive Diskussionen zu fördern.

Am 23. April analysiert ein Vortrag den Zustand der US-Demokratie – ein Thema, das angesichts der politischen Entwicklungen unter einer möglichen zweiten Amtszeit Trumps auch in Deutschland zunehmend Beachtung findet. Aktuelle Studien wie der V-Dem-Demokratieindex 2026 verweisen auf Probleme wie Minderheitenherrschaft und institutionelle Ungleichgewichte in der amerikanischen Politik.

Die Reihe setzt sich am 8. Mai mit einer Untersuchung der gemeinsamen Migrationspolitik der EU fort. Expert:innen diskutieren, wie Mitgliedstaaten Grenzkontrollen und Asylverfahren koordinieren.

Den Abschluss bildet am 12. Juni der Workshop "Was heißt es, rechts zu sein?" Hier wird das ideologische Spektrum konservativer Bewegungen beleuchtet. Für alle Veranstaltungen ist eine vorherige Anmeldung erforderlich.

Themen der Reihe reichen von Wahlrecht über Hochschulautonomie bis hin zu Verfassungsreformen. Als Grundlage dienen unter anderem Forschungen von Wissenschaftlern wie Steven Levitsky und Daniel Ziblatt, die sich mit Herausforderungen wie der "Tyrannei der Minderheit" und der Notwendigkeit fairer Repräsentation befassen.

Ziel des Programms ist es, demokratische Kompetenzen zu stärken und die öffentliche Debatte anzuregen. Jede Veranstaltung bietet die Möglichkeit, sich in einem strukturierten Rahmen mit aktuellen politischen Fragen auseinanderzusetzen. Die Organisator:innen hoffen, damit mehr Menschen zu einem aktiven Engagement im gesellschaftlichen Leben zu motivieren.

Quelle