Verfolgungsjagd durch Düsseldorf: Gurtkontrolle endet im Polizeieinsatz mit zwei Festnahmen
Marie SimonVerfolgungsjagd durch Düsseldorf: Gurtkontrolle endet im Polizeieinsatz mit zwei Festnahmen
Routine-Kontrolle eskaliert: Rasante Verfolgungsjagd durch Düsseldorf
Eine einfache Gurtkontrolle entwickelte sich am Montag in Düsseldorf zu einer spektakulären Verfolgungsjagd. Beamte wollten auf der Münsterstraße einen Audi anhalten – doch statt zu stoppen, gab der Fahrer Gas und flüchtete mit hoher Geschwindigkeit durch die Stadt. Zwei Verdächtige wurden später festgenommen, ein Dritter ist weiterhin auf der Flucht.
Der Vorfall begann, als Polizisten der Wache Mörsenbroich den Audi wegen einer Gurtverstoßes anhalten wollten. Statt zu bremsen, beschleunigte der Fahrer, raste über rote Ampeln und erreichte Geschwindigkeiten von über 100 km/h. Die Jagd endete erst, als das Fahrzeug in einem Feld bei Essen-Kettwig abandoned wurde und alle drei Insassen zu Fuß flohen.
Ein Polizeihubschrauber unterstützte die Fahndung und half, die Flüchtigen ausfindig zu machen. Kurz darauf konnten zwei Männer – ein 19-jähriger Deutscher und ein 17-jähriger Syrer – festgenommen werden. Wie sich herausstellte, fuhr der Audi mit gestohlenen Kennzeichen, was laut Ermittlern vermutlich der Grund für die Flucht war.
Laut Behörden geriet während der Verfolgung niemand in Gefahr. Die beiden Festgenommenen befinden sich weiterhin in Gewahrsam, während die Suche nach dem dritten Verdächtigen andauert. Die Polizei untersucht nun das Fahrzeug und die falschen Nummernschilder nach weiteren Beweisen. Der Vorfall zeigt, wie aus einer harmlosen Verkehrskontrolle eine großangelegte Polizeiaktion werden kann.






