30 May 2026, 10:16

Verfolgungsjagd an niederländischer Grenze endet mit Gefahrgut-Alarm und Benzin-Kanistern

FW Gangelt: Spektakuläre Verfolgungsjagd löst Großeinsatz der Feuerwehr aus

Verfolgungsjagd an niederländischer Grenze endet mit Gefahrgut-Alarm und Benzin-Kanistern

Verfolgungsjagd nahe niederländischer Grenze löst Gefahrguteinsatz aus

Eine rasante Verfolgungsjagd in der Nähe der niederländischen Grenze am Mittwochabend führte zu einem Großeinsatz wegen verdächtiger Flüssigkeiten, nachdem Insassen eines flüchtigen Fahrzeugs mehrere Kanister mit einer unbekannten Substanz aus dem Auto warfen. Rettungskräfte, darunter Feuerwehrleute und Chemikalien-Spezialisten, eilten zum Einsatzort in Mindergangelt, um die Lage zu klären.

Mehrere Polizeibeamte litten unter Atemproblemen und Hustenanfällen, nachdem eine Substanz aus dem flüchtigen Fahrzeug über die Belüftung in ihre Streifenwagen gelangt war.

Die Verfolgung hatte begonnen, als die Bundespolizei und die niederländische Koninklijke Marechaussee versuchten, das Fahrzeug zu stoppen. Während der Flucht warf die Insassen mehrere Kanister mit einer nicht identifizierten Flüssigkeit aus dem Auto. Einer der Behälter setzte eine reizende Gaswolke frei, die bei den Beamten Atemwegsbeschwerden auslöste und sie zum Anhalten zwang.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Feuerwehrkräfte in Schutzkleidung trafen kurz darauf ein und isolierten die Betroffenen. Rund zehn Personen wurden vor Ort von Rettungssanitätern untersucht, bevor sie entlassen werden konnten. Unterdessen wurde das Gebiet bis zum ersten Parkplatz des Wildparks Gangelt abgesperrt, und der Führungsstab der Feuerwehr verlegte seinen Standort auf den Parkplatz des Wildparks.

Spätere Untersuchungen bestätigten, dass es sich bei der Flüssigkeit in den Kanistern um Benzin handelte, das die Flüchtigen offenbar genutzt hatten, um ihr Fahrzeug während der Verfolgung aufzutanken. Das reizende Gas, dem die Beamten ausgesetzt waren, ging auf eine separate Substanz zurück, die sich über die Belüftung ihrer Fahrzeuge verbreitet hatte.

Unter der Leitung des Stadtbrandinspektors Günter Paulzen waren etwa 70 Einsatzkräfte rund zwei Stunden damit beschäftigt, die Lage zu sichern und die Gefahrenlage abzuklären. Der Einsatz endete, nachdem Fachleute die besagten Substanzen eindeutig identifiziert hatten. Die Behörden hoben die Sperrungen auf, sobald die Lage als sicher eingestuft wurde.

Die genauen Umstände des Vorfalls werden weiterhin von Polizei und Rettungskräften untersucht.

Quelle