Solingen rettet Freizeitpark Ittertal vor der Pleite durch innovative Lösung
Henry BraunSolingen rettet Freizeitpark Ittertal vor der Pleite durch innovative Lösung
Stadtrat von Solingen sichert Zukunft des Freizeitparks Ittertal nach Insolvenzantrag des Betreibers
Nach dem Insolvenzantrag des Betreibers hat der Solinger Stadtrat eingegriffen, um den Fortbestand des Freizeitparks Ittertal zu sichern. Steigende Kosten hatten die Neue Arbeit Ittertal gGmbH in finanzielle Schwierigkeiten gebracht, woraufhin eine gemeinsame Initiative gestartet wurde, um den Park am Laufen zu halten. Ab Januar 2024 wird die Stadt monatliche Zuschüsse an einen neu gegründeten Förderverein zahlen.
Seit 2009 wurde der Freizeitpark von der Neue Arbeit Ittertal gGmbH betrieben, teilweise unterstützt durch das örtliche Jobcenter. Doch explodierende Energie- und Personalkosten trieben das Unternehmen in die Insolvenz und gefährdeten den Standort. Als Reaktion schlossen sich das städtische Sport- und Freizeitamt, die Insolvenzverwaltung, das Jobcenter und der Förderverein Ittertal zusammen, um eine Lösung zu finden.
Eine neu gegründete gemeinnützige GmbH wird den Betrieb übernehmen und sich auf zwei zentrale Bereiche konzentrieren: den „Freizeitbetrieb“ und die „Ittertal-Kreativwerkstatt“. Letztere wird im Rahmen der Umstrukturierung an einen neuen Standort innerhalb des Parks verlegt.
Die Stadt hat zudem 6 Millionen Euro aus einem Bundesförderprogramm für die Modernisierung von Sporteinrichtungen eingeworben. Mit diesen Mitteln soll der Sport- und Freizeitkomplex in Ittertal aufgewertet werden; die Planungsleistungen sind bereits ausgeschrieben. Der Förderverein wird sich derweil auf Spenden stützen, um Investitionskosten zu decken, und so sowohl seine laufenden Ausgaben als auch die finanzielle Belastung der Stadt verringern.
Ab Anfang 2024 erhält der Förderverein Ittertal monatliche Zuschüsse von der Stadt. Diese Förderung soll den Parkbetrieb stabilisieren, während die Modernisierungsarbeiten laufen.
Durch das gemeinsame Engagement von lokalen Behörden, Insolvenzverwaltung und Förderverein bleibt der Freizeitpark Ittertal erhalten. Die Modernisierungsarbeiten werden in Kürze beginnen und durch Bundeszuschüsse sowie private Spenden finanziert. Die neue gemeinnützige GmbH übernimmt den täglichen Betrieb, während die Kreativwerkstatt innerhalb des Parks umzieht.






