21 April 2026, 06:15

Solingen plant nachhaltige Strategie gegen Obdachlosigkeit bis 2026

Großes Gebäude mit der Aufschrift "New York City Health Care Homeless Center" mit parkenden Autos davor, umgeben von Straßenmöbeln und Fußgängern unter einem klaren blauen Himmel.

Solingen plant nachhaltige Strategie gegen Obdachlosigkeit bis 2026

Solingen geht gegen Obdachlosigkeit vor: Langfristige Strategie in Planung

In Solingen werden Maßnahmen ergriffen, um der Obdachlosigkeit entgegenzuwirken – derzeit leben rund 20 Menschen in der Stadt ohne Unterkunft. Ein fraktionsübergreifender Antrag fordert eine strukturierte, nachhaltige Langzeitstrategie zur Bewältigung des Problems. Über den Plan sollen lokale Verantwortliche im kommenden Monat beraten.

Der Ausschuss für Soziales, Gesundheit und gesellschaftliche Teilhabe wird sich am 21. April 2026 mit Maßnahmen gegen Obdachlosigkeit befassen. Im Mittelpunkt stehen die bessere Vernetzung von Hilfsangeboten sowie die Stärkung bestehender Unterstützungsprogramme. Ein zentraler Vorschlag sieht vor, die landesgeförderte Initiative "ProMie+ Solingen" dauerhaft zu verankern.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Der Antrag betont Prävention sowie den Zugang zu Gesundheitsversorgung und Beratungsangeboten. Zudem wird eine engere Zusammenarbeit lokaler Akteure angestrebt, um Versorgungslücken zu vermeiden. Kern der Strategie ist der "Housing-First"-Ansatz, der stabilen Wohnraum als Grundlage für weitere Hilfen priorisiert.

Regelmäßige Fortschrittsberichte sollen die Wirksamkeit der Maßnahmen überprüfen. Die Stadtverwaltung wurde beauftragt, die Unterstützungssysteme so weiterzuentwickeln, dass obdachlose Menschen kontinuierlich Hilfe erhalten.

Mit der neuen Strategie will Solingen die Obdachlosigkeit durch bessere Koordination und langfristige Lösungen verringern. Durch die dauerhafte Etablierung von "ProMie+ Solingen" und die Umsetzung von "Housing First" soll ein effizienteres Hilfenetz entstehen. Die Auswirkungen der Veränderungen werden von den Verantwortlichen regelmäßig evaluiert.

Quelle