24 June 2026, 16:12

Solingen plant 28-Millionen-Sanierung des Zentrums für verfolgte Künste

CDU verärgert über SPD-Kritik: Faktencheck unterstützt Aussagen der Christdemokraten im Stadtrat

Solingen plant 28-Millionen-Sanierung des Zentrums für verfolgte Künste

Pläne für die Sanierung und Erweiterung des Zentrums für verfolgte Künste in Solingen sind bekannt geworden. Das Vorhaben mit einem geschätzten Budget von 28 Millionen Euro war zunächst in nichtöffentlichen Gesprächen erörtert worden, bevor es Anfang dieses Jahres an die Öffentlichkeit gelangte.

Am 24. November 2022 fanden eine Aufsichtsratssitzung und eine Gesellschafterversammlung unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt. Die Teilnehmer unterlagen dabei den üblichen Vertraulichkeitsregeln. Der CDU-Stadtrat Sebastian Haug nahm an der Aufsichtsratssitzung aufgrund einer zeitgleich stattfindenden Plenarsitzung nicht teil, während Falk Dornseifer, ebenfalls CDU-Vertreter, die Gesellschafterversammlung im Auftrag des Landesverbands Rheinland (LVR) besuchte.

Eine Machbarkeitsstudie der ingenhoven associates GmbH hatte bereits das Potenzial für den Ausbau und die Sanierung des Gebäudes an der Wuppertaler Straße geprüft. Die Studie bezifferte die voraussichtlichen Kosten auf 28 Millionen Euro. Der Ausschuss für Kultur, Stadtmarketing und Tourismus (AKST) war jedoch seit März 2022 nicht mehr über den Stand der Pläne informiert worden. Auch die Stadtverwaltung hatte den politischen Fraktionen im Stadtrat keine Details mitgeteilt.

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Erst durch einen Antrag, der für die Sitzung des LVR-Kulturausschusses am 23. Januar eingereicht wurde, wurden die Pläne öffentlich. Bürgermeister Tim Kurzbach kündigte später an, dass die Stadt Solingen die Verantwortung für Bau und Finanzierung des Projekts übernehmen werde. Der AKST, der als fachkundiges Beratungsgremium fungiert, unterstützt den Rat bei den Entscheidungen über die Freigabe der Mittel.

Das Projekt befindet sich noch in einer frühen Phase, und wichtige Weichenstellungen stehen noch aus. Bevor die Arbeiten beginnen können, muss der Stadtrat die Finanzierung bewilligen. Der AKST wird den Prozess weiterhin fachlich begleiten.

Quelle