21 April 2026, 18:18

Solingen kämpft um sicheres Schwimmen für jedes Grundschulkind

Schwimmbad mit einem Stuhl in der Mitte, umgeben von Sicherheitskegeln und einem Geländer, mit einer Wandtafel, auf der verfügbare Schwimmausrüstung angezeigt wird.

Solingen kämpft um sicheres Schwimmen für jedes Grundschulkind

Wachsende Sorge in Solingen: Jedes Kind soll sicher schwimmen lernen

In Solingen wächst die Besorgnis, dass immer mehr Kinder die Grundschule ohne grundlegende Schwimmkenntnisse verlassen. Dies erhöht die Ertrinkungsgefahr und mindert das Vertrauen im Wasser. Experten und Politiker fordern nun neue Lösungen, um die Sicherheit der Kinder zu verbessern und ihre Schwimmfähigkeiten nachhaltig zu stärken.

Mangelnde Schwimmkenntnisse gelten weiterhin als eine der Hauptursachen für jährliche Badeunfälle. Viele Schüler verpassen ausreichenden Unterricht – bedingt durch begrenzte Hallenbad-Kapazitäten, Personalmangel und die Folgen der Pandemie. Die Folge: Die Kinder sind im Wasser oft überfordert und ungeschützt.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Die CDU-Fraktion im Solinger Stadtrat setzt sich dafür ein, Schwimmhelfer als Teil der Lösung einzuführen. Diese speziell geschulten Kräfte sollen Lehrkräfte unterstützen und den Schülern durch individuelle Betreuung während des Unterrichts mehr Sicherheit geben. Frühzeitige und zuverlässige Anleitung könnte nicht nur Leben retten, sondern auch das Selbstbewusstsein und die Freude am Schwimmen fördern.

Laut Schätzungen des Solinger Sportbunds würden jährlich etwa 75.000 Euro ausreichen, um Schwimmhelfer an allen Schulen einzusetzen. Zusätzlich könnten externe Fördermittel – etwa über das Programm "Deutschland lernt schwimmen" – die Kosten entlasten. Die Stadtverwaltung wurde nun beauftragt, frühere Erfahrungen mit solchen Helfern auszuwerten, deren Wirkung zu prüfen und langfristige Finanzierungsmöglichkeiten zu erkunden.

Ziel des Vorschlags ist es, eine drängende Sicherheitslücke im Schwimmunterricht zu schließen. Falls das Konzept beschlossen wird, sollen gezielt Kinder gefördert werden, die im Wasser besondere Schwierigkeiten haben. Der nächste Schritt hängt nun von der Prüfung der Stadt ab – insbesondere zu Kosten, Nutzen und möglichen Förderquellen.

Quelle