Selfie-Versuch am Kölner Hauptbahnhof endet mit lebensgefährlichen Verbrennungen
Henry BraunSelfie-Versuch am Kölner Hauptbahnhof endet mit lebensgefährlichen Verbrennungen
Schwerverletzter nach Selfie-Versuch: 25-Jähriger erleidet lebensgefährliche Verbrennungen am Kölner Hauptbahnhof
Ein 25-jähriger Mann hat sich bei dem Versuch, ein Selfie in einem Zug am Kölner Hauptbahnhof zu machen, lebensbedrohliche Verbrennungen zugezogen. Durch einen Lichtbogen kam es zu schweren Verletzungen und massiven Behinderungen im Bahnverkehr.
Der Unfall ereignete sich an einem haltenden RE-1-Zug, als der Mann mit einem elektrischen Lichtbogen in Kontakt geriet. Solche Lichtbögen führen eine Spannung, die etwa das 65-Fache einer herkömmlichen Haushaltssteckdose beträgt. Der Mann erlitt schwere Verbrennungen an großen Teilen seines Körpers und wurde mit lebensgefährlichen Verletzungen ins Krankenhaus gebracht.
Die Folge waren Verspätungen von insgesamt 261 Minuten, die 24 Züge betrafen. Drei Verbindungen wurden umgeleitet, drei weitere teilweise oder vollständig gestrichen. Die Bahnstrecke konnte schließlich gegen 17:30 Uhr wieder freigegeben werden.
Die Bundespolizei warnt vor den extremen Gefahren von Bahnstrom und leichtsinnigem Verhalten in der Nähe von Gleisanlagen. Die Behörden rufen Zeugen auf, sich zu melden, und bieten Betroffenen seelsorgerische Unterstützung an. Für weitere Informationen steht die Pressestelle des Bundespolizeipräsidiums Sankt Augustin, Inspektion Köln, unter der Telefonnummer +49 (0) 221 16093-1401 oder per E-Mail unter [email protected] zur Verfügung.
Der Mann befindet sich weiterhin mit lebensbedrohlichen Verletzungen im Krankenhaus, nachdem der Selfie-Versuch schiefging. Der Vorfall löste erhebliche Reisechaos aus und unterstreicht die Risiken von unvorsichtigem Verhalten in der Nähe von Bahnanlagen. Die Ermittlungen zu den genauen Umständen dauern an.






