Sechs Essener Sportvereine erhalten Fördergelder für dringende Modernisierungen
Henry BraunSechs Essener Sportvereine erhalten Fördergelder für dringende Modernisierungen
Sechs Sportvereine in Essen haben nach der Einreichung ihrer Anträge Fördergelder für die Modernisierung ihrer Anlagen erhalten. Der Ausschuss für Sport- und Freizeiteinrichtungen bewilligte die Zuschüsse am 17. März 2026. Jeder Verein erhält einen Anteil an der städtischen Förderung, die 40 Prozent der Projektkosten deckt.
Die aktuelle Förderrunde folgt auf die letzte Prüfung der vereinseigenen Anlagen durch den Ausschuss im September 2025. Seitdem hatten sechs Organisationen – der Eisenbahner Sportverein Grün-Weiß Essen, der Tennisverein Burgaltendorf, der Gesundheitsportverein der Universität Duisburg-Essen, der ETUF, SuS Haarzopf 1924 sowie die Kettwiger Tennisgesellschaft – Anträge auf Verbesserungsmaßnahmen gestellt.
Den höchsten Einzelzuschuss in Höhe von 16.868,34 Euro erhielt der Tennisverein Burgaltendorf für die Sanierung zweier Plätze. Der ETUF bekam 64.612,22 Euro für den Bau eines neuen Trainings- und Bildungszentrums seiner Segelabteilung bewilligt. Die Kettwiger Tennisgesellschaft erhielt 9.871,48 Euro zum Austausch eines veralteten Entwässerungssystems.
Auch kleinere, aber dringend notwendige Modernisierungen wurden gefördert: Die Gesundheitsportgruppe der Universität Duisburg-Essen erhielt 6.356,10 Euro für eine LED-Beleuchtung, während SuS Haarzopf 1924 mit 5.550,31 Euro die Fassadenarbeiten am Vereinsheim finanzieren kann. Der Eisenbahner Sportverein Grün-Weiß Essen bekam 2.391,37 Euro für die Erneuerung der Stromverteilung.
Keines der Projekte qualifizierte sich für das Landesprogramm "Moderne Sportstätten 2022". Stattdessen greifen die Vereine ausschließlich auf den regulären städtischen Zuschuss Essens zurück, der 40 Prozent der förderfähigen Ausgaben abdeckt.
Die bewilligten Mittel tragen dazu bei, die lokale Sportinfrastruktur in Essen zu erhalten und zu verbessern. Die Vereine können nun mit ihren geplanten Sanierungen beginnen und die zugewiesenen Gelder zusammen mit eigenen Mitteln einsetzen. Ein nächster Termin für die Prüfung ähnlicher Anträge steht noch nicht fest.






