Schornsteinfeger in NRW werden zu Klimaschutz-Vorreitern durch Heizungskontrollen
Mats HartmannSchornsteinfeger in NRW werden zu Klimaschutz-Vorreitern durch Heizungskontrollen
Schornsteinfeger in Nordrhein-Westfalen übernehmen größere Rolle im Klimaschutz
Durch ihre Arbeit bei der Überprüfung von Heizungsanlagen tragen Schornsteinfeger maßgeblich zur Reduzierung von CO₂-Emissionen bei – und sind damit zu wichtigen Akteuren in der Energiepolitik geworden. Kürzlich trafen sich Behördenvertreter und Innungsmeister, um über die Herausforderungen des Handwerks zu sprechen.
Bei der traditionellen Glücksbringer-Feier in Münster kamen Regierungspräsident Andreas Marschan und der Obermeister der Münsteraner Schornsteinfeger-Innung zusammen. Im Mittelpunkt standen die Zusammenarbeit mit regionalen Behörden und die wachsende Nachfrage nach öffentlichen Beratungsangeboten.
In Nordrhein-Westfalen werden bezirksbeauftragte Schornsteinfeger von den Bezirksregierungen für sieben Jahre bestellt. Zu ihren hoheitlichen Aufgaben gehören die Kontrolle von Heizungs- und Feuerstätten, die Führung von Kehrbüchern sowie die Mitwirkung bei Baugenehmigungsverfahren nach Landesrecht. Allein im Regierungsbezirk Münster gibt es 231 Kehrbezirke.
Ein weiteres zentrales Thema war die Energiewende: Angesichts verschärfter Klimaziele leisten Schornsteinfeger durch regelmäßige Überprüfungen und Wartungen einen aktiveren Beitrag zur Emissionsminderung. Das Treffen unterstrich die wachsende Verantwortung des Handwerks – sowohl in puncto Sicherheit als auch Umweltschutz. Ihre Arbeit sorgt für die Einhaltung von Vorschriften und unterstützt gleichzeitig die deutschen Klimaschutzziele. Zudem wurde die Notwendigkeit einer engeren Zusammenarbeit zwischen Innungen und Kommunen betont.






