Rot-Weiss Essen rüstet offensiv auf – Wer ersetzt die Abgänge im Sturm?
Mila BeckerRot-Weiss Essen rüstet offensiv auf – Wer ersetzt die Abgänge im Sturm?
Rot-Weiss Essen formt seinen Kader um – Fokus auf Offensive
Rot-Weiss Essen baut seinen Kader um und setzt dabei vor allem auf die Verstärkung des Angriffs. Der Verein hat bereits mehrere Leistungsträger in der Offensivabteilung verloren und sucht nun gezielt nach Neuzugängen, um die Lücken zu schließen. Zwei feste Verpflichtungen stehen bereits, doch weitere Veränderungen sind vor Saisonbeginn zu erwarten.
Die Abgänge von Torben Müsel, Kaito Mizuta und Dickson Abiama haben spürbare Spuren in der Sturmreihe hinterlassen. Die drei Spieler waren zentrale Säulen des Angriffs, sodass ihre Abwesenheit die Transferstrategie des Clubs nun klar auf diese Position ausrichtet.
Bisher stoßen Jan Sietan und Franci Bouebari zum Team. Sietan soll das defensive Mittelfeld verstärken, während Bouebari die Linksverteidigerposition übernehmen wird. Zudem kehrt Luca Bazzoli zum Verein zurück und wird eine zentrale Rolle in der Abwehr einnehmen.
Ungewiss bleibt die Zukunft von Marek Janssen. Der Klub sieht in ihm derzeit keinen Erstliga-Stürmer für die dritte Liga – Kritikpunkte sind seine Laufbereitschaft und Beweglichkeit.
Rot-Weiss Essen hat zudem Interesse an Christoph Daferner bekundet, der in der Saison 2025/26 für Dynamo Dresden in der 2. Bundesliga sieben Tore erzielte. Allerdings gibt es Konkurrenz von MSV Duisburg und Fortuna Düsseldorf. Daferner selbst bevorzugt zwar einen Neuanfang in Dresden, schließt einen Wechsel im Sommer aber nicht aus.
Jaka-Cuber Potočnik, der sich gegen Saisonende noch als Stürmer in die Startelf gespielt hatte, gehört aktuell nicht zur Planung des Vereins. Dennoch bleibt eine erneute Leihe denkbar.
Mit zwei Neuzugängen und einem zurückkehrenden Verteidiger hat der Club bereits erste Weichen gestellt. Nun geht es vor allem darum, offensive Qualität nachzulegen, um die Abgänge zu kompensieren. Die Bemühungen um Christoph Daferner unterstreichen diese Absicht – doch die Konkurrenz anderer Vereine könnte die Verhandlungen erschweren.






