30 May 2026, 16:10

Reform des Demokratie-Förderprogramms: Klein unterstützt Priens Pläne gegen Isolation

Anti-Semitismus-Beauftragter unterstützt Überarbeitung von 'Demokratie lebt'

Reform des Demokratie-Förderprogramms: Klein unterstützt Priens Pläne gegen Isolation

Der Antisemitismusbeauftragte der Bundesregierung, Felix Klein, unterstützt die Pläne zur Reform des Förderprogramms „Lebendige Demokratie“. Die von Familienministerin Karin Prien (CDU) vorgelegten Vorschläge zielen darauf ab, die Initiative durch bessere Vernetzung zwischen den geförderten Organisationen effizienter zu gestalten. Klein sieht in den Änderungen einen notwendigen Schritt, um die Arbeit von Projekten – etwa im Kampf gegen Antisemitismus – zu verbessern.

Klein stimmte Priens Einschätzung zu, dass einige Vorhaben im Rahmen von „Lebendige Demokratie“ zu sehr in sich abgekapselt agieren. Er wies darauf hin, dass bestimmte Initiativen mittlerweile in isolierten Kreisen arbeiten und dadurch ihre gesellschaftliche Wirkung einschränken. Der Beauftragte betonte, dass eine Überprüfung der Effizienz ein sinnvoller Ansatz sei.

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Prien hat deutlich gemacht, dass es bei den Reformen nicht um Kürzungen der Mittel gehe, sondern um eine zielgerichtetere Verwendung. Klein schloss sich dieser Haltung an und äußerte die Zuversicht, dass wichtige Projekte weiterhin Unterstützung erhalten würden. Gleichzeitig unterstrich er die Notwendigkeit einer stärkeren Vernetzung – etwa durch Kooperationen zwischen NGOs, die sich gegen Antisemitismus engagieren, und lokalen Akteuren wie Theatern, Freiwilligen Feuerwehren oder dem Wohlfahrtsverband Volkssolidarität.

Von den Änderungen betroffen sind unter anderem Initiativen, die sich der Bekämpfung von Antisemitismus widmen. Klein ist überzeugt, dass die Reformen diesen Projekten helfen könnten, größere Zielgruppen zu erreichen und ihre Arbeit gegen Diskriminierung zu stärken.

Die geplanten Reformen werden die Vergabe der „Lebendige Demokratie“-Mittel neu ausrichten – mit Fokus auf Zusammenarbeit und gesellschaftliche Wirkung. Kleins Unterstützung deutet darauf hin, dass die Änderungen zu einer effektiveren Bekämpfung von Antisemitismus und anderen Formen des Extremismus beitragen könnten. Die Bundesregierung betont, dass es weiterhin darum gehe, wertvolle Arbeit zu fördern – bei gleichzeitig effizienterem Mitteleinsatz.

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