31 May 2026, 12:14

Polizei Bielefeld zerschlägt illegales Glücksspielnetz mit Waffen- und Drogenverdacht

Erfolgreiche Razzia durch Polizei, Zoll, Finanzkriminalitätsbekämpfungsbehörde und lokale Ordnungsbehörde gegen Drogenkriminalität und illegalen Glücksspiel

Polizei Bielefeld zerschlägt illegales Glücksspielnetz mit Waffen- und Drogenverdacht

Polizei Bielefeld deckt illegales Glücksspiel auf – Ermittlungen wegen Waffen- und Drogendelikten

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Bei einer Razzia in zwei Gebäuden in Bielefeld hat die Polizei ein illegales Glücksspielnetzwerk aufgedeckt. Ein 55-jähriger Mann, der verdächtigt wird, die Spielstätten betrieben zu haben, wurde vernommen und später wieder auf freien Fuß gesetzt. Die Behörden prüfen nun mögliche Verbindungen zu Verstößen gegen das Waffenrecht und das Betäubungsmittelgesetz.

Die Aktion fand am 27. Mai 2026 statt und wurde von mehreren Ermittlungsteams durchgeführt. Wie die Kriminalinspektion 22 bestätigte, wurden in beiden Objekten illegale Glücksspielaktivitäten betrieben. Vor Ort entdeckten die Beamten drei nicht zugelassene Spielautomaten, ein Wettterminal sowie umfangreiche Einrichtungen für Tischspiele wie Poker oder Roulette.

Während der Durchsuchung beschlagnahmte die Polizei zudem eine unangemeldete, mit PTB-Kennzeichnung versehene Schusswaffe, eine größere Bargeldsumme und ein LED-Polizeischild. Der 55-jährige Tatverdächtige, ein ortsansässiger Mann, wurde vorläufig festgenommen, nach der Vernehmung jedoch wieder entlassen. Die Ermittler konnten inzwischen weitere Personen identifizieren, die mit dem illegalen Betrieb in Verbindung stehen.

Der Fall hat sich mittlerweile über das Glücksspiel hinaus ausgeweitet: Die Behörden prüfen nun auch mögliche Verstöße gegen das Waffen- und das Betäubungsmittelgesetz. Die Ermittlungen laufen auf Hochtouren, und die Beamten verfolgen weitere Spuren.

Die Razzia brachte ein ganzes Netzwerk illegaler Glücksspielaktivitäten ans Licht. Weitere Festnahmen sind nicht ausgeschlossen. Die beschlagnahmten Gegenstände – darunter Bargeld und die unangemeldete Waffe – werden als Beweismittel in das laufende Strafverfahren einbezogen. Die Polizei warnte, dass im Zuge der weiteren Ermittlungen mit zusätzlichen Maßnahmen zu rechnen sei.

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