NRW investiert Milliarden in frühkindliche Bildung und stärkt Kitas nachhaltig
Marie SimonNRW investiert Milliarden in frühkindliche Bildung und stärkt Kitas nachhaltig
Die Landesregierung von Nordrhein-Westfalen hat die frühkindliche Bildung zu einem zentralen Schwerpunkt erklärt. Im Haushalt 2024 sind dafür über fünf Milliarden Euro vorgesehen. Nun wurden zusätzliche Mittel bewilligt, um die Angebote weiter zu stärken.
Anfang dieses Jahres stellte das Land aus seinem Krisenbewältigungsfonds 60,2 Millionen Euro bereit, um Trägern bei den gestiegenen Energiekosten zu helfen. Das Kabinett hat seitdem weitere 550 Millionen Euro für die frühkindliche Bildung freigegeben.
Mit zusätzlichen 140 Millionen Euro wird das Kita-Helfer-Programm ausgeweitet und auf eine festere Grundlage gestellt. Zudem übernimmt das Land die bundesweite Initiative Sprach-Kitas und sichert sie mit weiteren 38 Millionen Euro langfristig ab.
Um die akute finanzielle Belastung zu mildern, erhalten freie Kita-Träger einen einmaligen Überbrückungsfonds in Höhe von 100 Millionen Euro. Diese Unterstützung gilt bis zum Inkrafttreten der aktualisierten KiBiz-Fördergelder. Die Regierung hat zudem die geplanten KiBiz-Pauschalzuschüsse für 2024/2025 um fast vier Prozentpunkte erhöht, sodass die Gesamtsteigerung nahezu zehn Prozent beträgt.
Die neuen Maßnahmen sorgen für Stabilität und Ausbau der frühkindlichen Betreuungsangebote in der Region. Die Träger profitieren sowohl von kurzfristiger Entlastung als auch von langfristigen Fördererhöhungen. Die Gesamtinvestitionen unterstreichen das Engagement der Landesregierung für diesen Bereich.
