Neue Arbeit Ittertal gGmbH meldet Insolvenz – 60 Arbeitsplätze in Gefahr
Mila BeckerNeue Arbeit Ittertal gGmbH meldet Insolvenz – 60 Arbeitsplätze in Gefahr
Neue Arbeit Ittertal gGmbH (NAI) meldet Insolvenz an – Zukunft ungewiss
Die Neue Arbeit Ittertal gGmbH (NAI), ein nach dem Arbeitsförderungsrecht zertifizierter Träger, hat Insolvenz angemeldet. Damit stellt sich die Frage nach der Zukunft der Einrichtung, die derzeit bis zu 60 Arbeitsgelegenheiten für Langzeitarbeitslose bereitstellt. Die Stellen werden vom Jobcenter Solingen und der Bundesagentur für Arbeit finanziert.
Das Unternehmen hat ein vorläufiges Insolvenzverfahren beantragt; mit der Eröffnung des regulären Verfahrens wird bis Jahresende gerechnet. Die NAI beschäftigt 21 fest angestellte Mitarbeiter und fungiert als Dienstleister für den Förderverein der Freizeitanlage Ittertal.
Der vorläufige Insolvenzverwalter Robert Fliegner wird nun mit den Beteiligten zusammenarbeiten, um die kurzfristige finanzielle Stabilität zu sichern. Die Löhne der Beschäftigten werden in dieser Phase von der Bundesagentur für Arbeit übernommen.
Der Förderverein Ittertal, der als Pächter der Anlage auftritt, bleibt von den finanziellen Problemen der NAI unberührt. Auch Rüdiger Gruß, Inhaber des nahegelegenen Restaurants Quitte, bestätigte, dass sein Betrieb keine Auswirkungen durch die Insolvenz spürt.
Während das Insolvenzverfahren läuft, sind Sanierungsmaßnahmen geplant. Die Löhne der Mitarbeiter sind vorerst gesichert, und zentrale Akteure – darunter der Förderverein der Freizeitanlage – können ihren Betrieb wie gewohnt fortsetzen. Die Rolle der NAI bei der Bereitstellung von Arbeitsgelegenheiten bleibt weiterhin an die Förderung durch öffentliche Arbeitsmarktinstitutionen geknüpft.
