Mönchengladbachs Wirtschaft boomt: 546 neue Jobs und Rekordumsätze trotz NRW-Trend
Mila BeckerMönchengladbachs Wirtschaft boomt: 546 neue Jobs und Rekordumsätze trotz NRW-Trend
Die Wirtschaftsförderungsgesellschaft Mönchengladbach (WFMG) hat ihren Finanzbericht für 2025 vorgelegt – mit überzeugenden Ergebnissen. Die Organisation begleitete 21 Neuansiedlungen von Unternehmen, unterstützte 11 Start-ups und förderte 14 Erweiterungen, wodurch insgesamt 546 Arbeitsplätze geschaffen oder gesichert wurden. Gleichzeitig kündigte der langjährige Geschäftsführer Dr. Ulrich Schückhaus seinen Rücktritt zum 30. Juni 2026 an, nach 27 Jahren in dieser Position.
Dr. Schückhaus präsentierte die Zahlen für 2025 gemeinsam mit weiteren Vorstandsmitgliedern und einem bevollmächtigten Vertreter. Der Bericht verzeichnete Einnahmen in Höhe von 2,7 Millionen Euro, die unter anderem durch den Verkauf von 15.000 Quadratmetern Gewerbefläche erzielt wurden. Zudem vermarktete die WFMG 5.438 Quadratmeter im Gewerbegebiet Käthe-Höffkes-Straße und verkaufte 6.150 Quadratmeter im Northpark Business Park für Neubauten.
Im Rahmen des Regionalen Wirtschaftsförderprogramms (RWP) zogen elf von der WFMG unterstützte Projekte Investitionen in Höhe von 10,9 Millionen Euro an, darunter 3,5 Millionen Euro öffentliche Fördermittel. Besonders stark wuchs der Gesundheits- und Sozialsektor, der 394 neue Stellen schuf und damit auf insgesamt 21.204 Beschäftigte kam.
Die Wirtschaft in Mönchengladbach zeigte sich 2025 widerstandsfähig: Die Umsätze der lokalen Industrie stiegen um 2,9 Prozent – ein Gegentrend zu den Rückgängen von 2,9 Prozent im IHK-Bezirk und 2,5 Prozent in ganz Nordrhein-Westfalen. Zudem verzeichnete die Stadt mit 105.796 sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplätzen zur Jahresmitte einen neuen Rekord. Gleichzeitig sanken die Unternehmensinsolvenzen um 7,5 Prozent, während sie in NRW um 13,6 Prozent zunahmen.
Die Ergebnisse für 2025 markieren eine Wachstumsphase für die Mönchengladbacher Wirtschaft, in der die WFMG eine zentrale Rolle bei der Unternehmensentwicklung und der Schaffung von Arbeitsplätzen spielte. Dr. Schückhaus wird Mitte 2026 nach 27 Jahren an der Spitze der Organisation zurücktreten.






