02 April 2026, 16:18

Mönchengladbacher Polizei ahndet 204 Verkehrsverstöße bei europaweiter Ablenkungskontrolle

Gruppe von Polizisten vor einem großen Gebäude mit Fahrzeugen auf der Straße und einer Person mit einer Kamera links, mit Bäumen, Ampeln, Flaggen und einem klaren blauen Himmel im Hintergrund.

Mönchengladbacher Polizei ahndet 204 Verkehrsverstöße bei europaweiter Ablenkungskontrolle

Die Polizei Mönchengladbach beteiligte sich an einer einwöchigen Verkehrskontrollaktion, um gefährliches Fahrverhalten zu bekämpfen. Die unter dem Namen Aktion Konzentration im Verkehr durchgeführte Kampagne fand vom 6. bis 12. Oktober statt und richtete sich insbesondere gegen Ablenkungen – vor allem die Nutzung von Mobiltelefonen am Steuer. Bei den Kontrollen wurden 204 Fahrer angehalten, wobei eine Vielzahl von Verstößen aufgedeckt wurde.

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Die Maßnahme war Teil einer europäischen Initiative unter der Leitung von ROADPOL, dem europäischen Polizeinetzwerk. An der diesjährigen Kampagne beteiligten sich Behörden aus 31 Ländern, darunter 27 in Europa sowie Australien, Neuseeland und Singapur. In Mönchengladbach führten Beamte an zwei Tagen ressortübergreifende Kontrollen in Rheydt und der Innenstadt durch.

Bei den Überprüfungen wurden 38 Autofahrer dabei ertappt, ihr Mobiltelefon ohne Freisprecheinrichtung zu nutzen. Fünf weitere bedienten während der Fahrt ein Navigationsgerät, und zwei schauten sich Videos auf ihrem Handy an. Auch Verstöße gegen die Gurtpflicht waren häufig: 16 Fahrer hatten keinen Sicherheitsgurt angelegt.

Weitere Delikte umfassten zwei Fahrer, die bei Rot über die Ampel fuhren, sowie vier Personen, die ohne gültigen Führerschein unterwegs waren. Ziel der Aktion war es, Verkehrsregeln durchzusetzen, auf die Gefahren von Ablenkung hinzuweisen und so die Sicherheit auf den Straßen zu erhöhen.

Die Kontrollen führten zu zahlreichen Strafen für Verkehrssünder. Die Polizei betonte, dass die Reduzierung von Ablenkung weiterhin eine zentrale Priorität zur Unfallvermeidung bleibe. Die Maßnahme war eine von vielen im Rahmen der koordinierten Aktionswochen von ROADPOL in ganz Europa.

Quelle