26 March 2026, 16:19

Messer-Überfall auf Fast-Food-Restaurant in Willich nach 18 Monaten aufgeklärt

Schwarz-weiß-Foto von drei Männern an einer Ladentheke mit Gegenständen, einem Bücherregal im Hintergrund und einer 'The New York Times'-Beschriftung, die auf einen Raub hinweist.

Anklage nach bewaffnetem Raubüberfall dank 'Aktenzeichen XY... ungelöst' - Messer-Überfall auf Fast-Food-Restaurant in Willich nach 18 Monaten aufgeklärt

Bewaffneter Überfall auf Fast-Food-Restaurant in Willich am Niederrhein

Am 15. Januar 2024 kam es in Willich am Niederrhein zu einem bewaffneten Raubüberfall auf ein Fast-Food-Restaurant. Zwei Männer bedrohten die Mitarbeiter mit Messern und erbeuteten eine geringe Summe Bargeld. Der Fall blieb über ein Jahr ungelöst, bis die Polizei die Verdächtigen schließlich identifizieren konnte.

Der Überfall ereignete sich, als zwei vermummte Männer das Restaurant betraten und die Angestellten mit Messern in Schach hielten. Sie forderten Geld, konnten jedoch nur wenige hundert Euro in Kleingeld erbeuten. Die anwesende Schichtleitung hatte keinen Zugang zum Tresor, in dem die Tagesinnahmen aufbewahrt wurden.

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Die Ermittler kamen zunächst nicht weiter, bis der Fall im Juni 2025 in der ZDF-Krimireihe "Aktenzeichen XY … ungelöst" vorgestellt wurde. Daraufhin gingen zahlreiche Hinweise aus der Bevölkerung ein, die die Polizei auf zwei 24-jährige Tatverdächtige brachten. Einer von ihnen wurde im August 2025 festgenommen und befindet sich seitdem in Untersuchungshaft. Der zweite saß bereits eine Haftstrafe wegen einer anderen Straftat ab.

Mehrere Restaurantmitarbeiter waren in den Vorfall verwickelt, doch niemand wurde schwer verletzt. Die Behörden bestätigten, dass in den vergangenen zwei Jahren in der Region Niederrhein kein vergleichbarer Messer-Überfall durch die Sendung aufgeklärt worden war.

Nun wurden gegen beide Verdächtige – mehr als 18 Monate nach der Tat – Anklage erhoben. Die Ermittlungen stützten sich maßgeblich auf die Mithilfe der Bevölkerung nach dem TV-Aufruf. Der Fall zeigt, wie auch kalt gewordene Fälle durch die Unterstützung der Gemeinschaft noch aufgeklärt werden können.

Quelle