Meerbusch-Osterath bekommt zwei Stadtteilmanager für nachhaltige Aufwertung
Marie SimonMeerbusch-Osterath bekommt zwei Stadtteilmanager für nachhaltige Aufwertung
Meerbusch hat Bundes- und Landesfördergelder für die Entwicklung Osteraths im Rahmen des Programms „Lebendige Zentren“ eingeworben. Der Stadtteil, der für sein hohes Wachstumspotenzial bekannt ist, soll durch einen 23-Punkte-Aktionsplan aufgewertet werden. Zwei Stadtteilmanager wurden nun beauftragt, den Prozess zu begleiten und als Bindeglied zwischen Bürgerschaft und Verwaltung zu fungieren.
Julian Kundel-Füth und Sebastian Ritter-Müller übernehmen als Stadtteilmanager die Leitung des Projekts in Osterath. Die beiden, angestellt bei der Dortmunder Stadtbüro GmbH, agieren als Vermittler zwischen der Bevölkerung und der Meerbuscher Stadtverwaltung. Zu ihren Aufgaben gehört es, Fragen zum Integrierten Handlungskonzept Osterath (IHKO) zu beantworten, das 23 Maßnahmen für eine nachhaltige Entwicklung des Stadtteils vorsieht.
Ihr Büro befindet sich im Familienzentrum an der Bommershöfer Weg 3. Bürgerinnen und Bürger können die Stadtteilmanager dort jeden Montag und Donnerstag zwischen 10 und 17 Uhr treffen. Sie dienen als zentrale Ansprechpartner für alle Belange rund um das IHKO.
Die Entwicklung Osteraths folgt dem Leitgedanken „Stärkung kleinstädtischer Strukturen mit ländlichem Charme“. Ein detaillierter Quartiersplan bildet dabei die Grundlage, um ein langfristiges und ausgewogenes Wachstum des Gebiets zu gewährleisten.
Die bewilligten Fördermittel und das neue Management-Team markieren einen wichtigen Schritt in der Transformation Osteraths. Die 23 Maßnahmen des IHKO zielen darauf ab, den Stadtteil aufzuwerten, ohne seinen Charakter zu verlieren. Die Bürgerinnen und Bürger haben nun die Möglichkeit, sich direkt an die Stadtteilmanager zu wenden und die Zukunft des Viertels aktiv mitzugestalten.






