Lebensgefährlicher Mutprobe: Jugendliche beim Train-Surfen auf S-Bahn erwischt
Mats HartmannLebensgefährlicher Mutprobe: Jugendliche beim Train-Surfen auf S-Bahn erwischt
Zwei Jugendliche wurden dabei ertappt, wie sie versuchten, auf einem stehenden S-Bahn-Zug am Bahnhof Neuss-Büttgen „Train-Surfen“ zu betreiben. Der lebensgefährliche Stunt wurde von Bahnmitarbeitern gestoppt, nachdem andere Fahrgäste Alarm geschlagen hatten. Beide Jungen, 14 und 16 Jahre alt, müssen nun mit rechtlichen Konsequenzen für ihr Handeln rechnen.
Der Vorfall ereignete sich, als die beiden Teenager auf die Außenseite des haltenden Zuges kletterten. Fahrgäste bemerkten ihr Verhalten sofort und informierten das Bahnpersonal. Eisenbahnmitarbeiter griffen umgehend ein und verhinderten, dass der Zug mit den Jungen in der gefährlichen Position abfuhr.
Die Bundespolizei Düsseldorf nahm die Jugendlichen noch am Bahnhof in Gewahrsam. Die Beamten erteilten ihnen eine offizielle Verwarnung und verhängten ein Bußgeld wegen unbefugten Betretens von Bahngelände. Nach der Bearbeitung wurden beide in die Obhut ihrer Eltern oder Erziehungsberechtigten entlassen.
Die Behörden wiesen später auf die extremen Risiken eines solchen Verhaltens hin. Züge können nicht ausweichen oder abrupt bremsen, weshalb jeder unbefugte Aufenthalt auf Gleisen oder Wagen lebensbedrohlich enden kann. Die Bundespolizei betonte erneut, dass das Betreten von Bahnanlagen ohne Erlaubnis nicht nur illegal ist, sondern auch schwere Gefahren birgt.
Die Jugendlichen kamen zwar ohne schwere Verletzungen davon, doch ihr Handeln führte zu einem Bußgeld und einer polizeilichen Verwarnung. Bahnbetreiber und Polizei warnen weiterhin vor den lebensgefährlichen Risiken, die mit dem unbefugten Betreten von Zügen oder Gleisanlagen verbunden sind. Der Vorfall dient als Mahnmal für die strengen Sicherheitsvorschriften im Schienenverkehr.






