Lebendige Demokratie: SPD diskutiert Jugendpolitik und Kommunalhilfen in Remscheid und Solingen
Henry BraunLebendige Demokratie: SPD diskutiert Jugendpolitik und Kommunalhilfen in Remscheid und Solingen
Am 13. April fanden in Remscheid und Solingen eine Reihe politischer Diskussionsveranstaltungen statt. Unter dem Motto „Lebendige Demokratie: Mitreden. Mitgestalten. Mitentscheiden“ trafen sich lokale Vertreter:innen und SPD-Politiker:innen, um über Themen von der Jugendpolitik bis zum deutschen Atomausstieg und der Rentenreform zu sprechen.
Die erste Veranstaltung wurde im Innovationszentrum Gründerschmiede in Remscheid abgehalten. Im Mittelpunkt standen bürgerschaftliches Engagement und die mögliche Absenkung des Wahlalters auf 16 Jahre. An beiden Orten nahmen die SPD-Politiker Ingo Schäfer und Kevin Kühnert teil.
In Solingen versammelten sich rund 80 Personen im Proberaum AWO Monkeys zur zweiten Diskussion. Vertreter:innen der Jugendhilfe und des Jugendrats wiesen auf Personalmangel und Finanzierungslücken hin. Kevin Kühnert stellte zudem das Konzept eines Jugendparlaments vor, das Anträge in die Kommunalpolitik einbringen können soll.
Weitere zentrale Themen waren ein Schuldenbefreiungsfonds für überschuldete Kommunen, Klimaschutz, Herausforderungen auf dem Arbeitsmarkt sowie die Rolle von künstlicher Intelligenz in der Politik. Ingo Schäfer betonte die Bedeutung finanzieller Unterstützung für wirtschaftlich schwache Gemeinden.
Die Gespräche deckten ein breites politisches Spektrum ab – von Jugendbeteiligung bis zu wirtschaftlichen und ökologischen Fragen. Lokale Verantwortliche und SPD-Vertreter:innen tauschten sich darüber aus, wie diese Herausforderungen angegangen werden können. Ziel der Veranstaltungen war es, die Bürgerbeteiligung bei der Gestaltung zukünftiger Entscheidungen zu stärken.
