08 June 2026, 02:13

Klimagerechtigkeit in Bonn: Wie Glaubensgemeinschaften für inklusive Lösungen kämpfen

Konferenz betont den intersektionalen Einfluss der Klimakrise

Klimagerechtigkeit in Bonn: Wie Glaubensgemeinschaften für inklusive Lösungen kämpfen

Ein kürzlich stattgefundenes Nebenereignis auf der UN-Klimawandelkonferenz 2024 in Bonn, Deutschland, vereinte vielfältige Stimmen, um die Klimagerechtigkeit voranzutreiben. Organisiert vom Ökumenischen Rat der Kirchen und anderen religiösen Gruppen stand die Diskussion im Zeichen von Geschlechtergerechtigkeit und der Überbrückung von Lücken in der Klimapolitik. Die Veranstaltung unterstrich die Notwendigkeit inklusiver Lösungen zum Schutz besonders gefährdeter Gemeinschaften.

Das Treffen mit dem Titel „Die intersektionalen Auswirkungen des Klimawandels angehen: Geschlechterklüfte in der Klimapolitik überwinden – Perspektiven des Glaubens“ wurde von Max Weber geleitet, Absolvent des Ökumenischen Instituts in Bossey. Weber, der die Evangelische Kirche im Rheinland auf dem Deutschen Evangelischen Kirchentag 2027 vertreten wird, moderierte Gespräche darüber, wie marginalisierte Gruppen in der Klimapolitik gestärkt werden können.

Weber betonte die Dringlichkeit der Klimakrise und forderte eine stärkere Konzentration auf die am stärksten Betroffenen – Frauen, Kinder und Menschen mit Behinderungen. Zudem setzte er sich für die Einbindung junger Aktivist:innen in Entscheidungsprozesse ein, da er überzeugt ist, dass ihre Mitwirkung zu tiefgreifendem Wandel führen kann.

Die Veranstaltung wurde gemeinsam von den Brahma Kumaris, der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Amerika, dem Lutherischen Weltbund und der ACT Kirche Schwedens ausgerichtet. Sie brachte Expert:innen aus verschiedenen Kontinenten, indigene Führer:innen, NGOs und Forscher:innen zusammen. Ihr gemeinsames Ziel war es, Strategien zu entwickeln, die die Klimafolgen mit einem geschlechtersensiblen und gläubig geprägten Ansatz angehen.

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Das Bonner Treffen unterstrich die Bedeutung intersektionaler Klimapolitik, insbesondere für diejenigen, die am stärksten unter Umweltveränderungen leiden. Durch die Vernetzung von Glaubensgemeinschaften, Politiker:innen und Aktivist:innen legten die Diskussionen den Grundstein für inklusivere Klimastrategien. Die Organisator:innen hoffen, dass die gewonnenen Erkenntnisse künftige Entscheidungen – sowohl auf lokaler als auch auf globaler Ebene – prägen werden.

Quelle