Kempen zeigt beim ersten Tag des Zivilschutzes, wie Krisenvorsorge funktioniert
Mats HartmannKempen zeigt beim ersten Tag des Zivilschutzes, wie Krisenvorsorge funktioniert
Kempen veranstaltet ersten Tag des Zivilschutzes in der Kempener Burg
An diesem Wochenende findet in der Kempener Burg der erste Tag des Zivilschutzes statt. Die Veranstaltung soll den Bürgerinnen und Bürgern zeigen, wie moderner Bevölkerungsschutz funktioniert und warum er heute wichtiger ist denn je. Angesichts zunehmender Extremwetterlagen, Stromausfälle und Notfälle möchten die Organisatoren das Bewusstsein dafür schärfen, wie man sich sicher verhält und auf Krisen vorbereitet.
Der kostenlose Event ist von 10 bis 17 Uhr geöffnet und richtet sich an alle Altersgruppen. Besucher können Einsatzfahrzeuge besichtigen, Schutzausrüstung testen und live miterleben, wie Rettungskräfte in Notfällen agieren. Mit interaktiven Stationen haben Familien und Kinder zudem die Möglichkeit, selbst Aufgaben des Zivilschutzes auszuprobieren.
Als Veranstaltungsort wurde die Kempener Burg wegen ihrer historischen Verbindung zu Sicherheit und Widerstandsfähigkeit ausgewählt. Die Stadt arbeitet für das Event mit lokalen Rettungsdiensten, Hilfsorganisationen und Behörden zusammen. In Vorträgen geht es um den Einsatzalltag, Strategien für großflächige Krisen sowie besondere Gefahrenlagen.
Zu den Highlights zählen Präsentationen der Zivilschutz-Sirenen und Notfall-Informationspunkte. Fachleute geben zudem praktische Tipps zur persönlichen Vorsorge – vom Packen eines Notfallrucksacks bis zur Vorbereitung auf Blackouts oder schwere Unwetter.
Der Tag des Zivilschutzes bietet den Bürgerinnen und Bürgern einen Einblick, wie Notfälle bewältigt werden. Durch die Vorstellung von Technik, Einsatzplänen und den Menschen hinter der Krisenbewältigung soll die Veranstaltung zu mehr Eigeninitiative anregen. Die Organisatoren erwarten großes Interesse – mit einem Mix aus Wissensvermittlung und Mitmachaktionen.






