10 May 2026, 06:16

Junger Jülicher Forscher gewinnt renommierten Heinz Maier-Leibnitz-Preis 2025

Schwarze und weiße MRI-Aufnahme eines Mannes, die einen detaillierten Blick auf das Gehirn zeigt.

Junger Jülicher Forscher gewinnt renommierten Heinz Maier-Leibnitz-Preis 2025

James Eills, ein junger Forscher am Forschungszentrum Jülich, hat den Heinz Maier-Leibnitz-Preis 2025 gewonnen. Die Auszeichnung würdigt seine bahnbrechenden Arbeiten auf dem Gebiet der analytischen Chemie, insbesondere im Bereich der Hyperpolarisation für die kernmagnetische Resonanzspektroskopie (NMR). Seine Erfolge wurden am Freitag, dem 28. März, von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) in Bonn bekannt gegeben.

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Eills leitet die Nachwuchsforschungsgruppe Hyperpolarisationsmethoden am Institut für Strukturbiochemie (IBI-7). Im Mittelpunkt seiner Arbeit steht die parawasserstoffinduzierte Polarisation – eine Technik, bei der Wasserstoffgas in einem bestimmten Quantenzustand genutzt wird, um die Kernspins anderer Moleküle selektiv zu polarisieren. Zudem hat er neue Hyperpolarisationsverfahren entwickelt und NMR-Experimente in mikrofluidischen Formaten durchgeführt.

Der Heinz Maier-Leibnitz-Preis wird seit 1977 jährlich verliehen und ehrt herausragende Nachwuchswissenschaftler:innen. Eills setzte sich gegen 180 Nominierungen durch. Prof. Astrid Lambrecht, Vorsitzende des Vorstands des Forschungszentrums Jülich, gratulierte ihm zu dieser Ehre.

Das Preisgeld in Höhe von 200.000 Euro soll seine Forschung in den kommenden drei Jahren finanzieren. Die offizielle Verleihung findet am Dienstag, dem 3. Juni 2025, in Berlin statt.

Die Auszeichnung unterstreicht Eills’ Beiträge zur Weiterentwicklung von Hyperpolarisationstechniken in der NMR. Die Förderung wird seine laufenden Forschungsarbeiten am Institut für Strukturbiochemie unterstützen. Seine Arbeit treibt die Grenzen der analytischen Chemie weiterhin voran.

Quelle