Henkel und Dow revolutionieren Klebstoffproduktion mit 40 Prozent weniger CO₂
Mats HartmannHenkel und Dow revolutionieren Klebstoffproduktion mit 40 Prozent weniger CO₂
Henkel und Dow haben sich zusammengeschlossen, um die CO₂-Emissionen in der Klebstoffproduktion zu senken. Im Mittelpunkt der Partnerschaft steht die Reduzierung des ökologischen Fußabdrucks von Schmelzklebstoffen um 20 bis 40 Prozent. Damit unterstützt das Vorhaben Henkels Ziel, die Scope-3-Emissionen bis 2030 um 30 Prozent und bis 2045 um 90 Prozent zu verringern.
Die Zusammenarbeit markiert die erste Phase einer umfassenderen Initiative zur Dekarbonisierung der Klebstoffherstellung.
Henkel hat bereits Fortschritte bei der Senkung der Emissionen seiner TECHNOMELT-Schmelzklebstoffe erzielt. Frühere Maßnahmen umfassten den Einsatz der CLIMA-Harze von Synthomer, die den CO₂-Fußabdruck bestimmter Produkte verringerten. Nun arbeitet das Unternehmen mit Dow zusammen, um die Nachhaltigkeit weiter zu verbessern.
Erste Projekte im Rahmen der neuen Partnerschaft zeigen vielversprechende Ergebnisse: Ausgewählte Schmelzklebstoff-Technologien weisen bereits ein besseres Emissionsprofil auf. Beide Unternehmen planen, ihre Fortschritte auf der K 2025 zu präsentieren, wo sie über die Skalierung klimafreundlicher Lösungen diskutieren werden.
Über Klebstoffe hinaus hat Dow zudem mit Candiani kooperiert, um hochwertige Cremegläser auf Basis des Ionomers SURLYN PC 2000 REN herzustellen. Dieses Material wird aus gebrauchtem Speiseöl gewonnen und bietet eine nachhaltigere Alternative. Henkel wiederum wurde für seinen biobasierten Schmelzklebstoff im E-Commerce-Bereich als Finalist für die Sustainability Awards nominiert.
Die Partnerschaft zwischen Henkel und Dow zielt darauf ab, die Klebstoffproduktion nachhaltiger zu gestalten. Mit einer angestrebten Reduktion der CO₂-Emissionen um 20 bis 40 Prozent richten sich die Unternehmen an Henkels langfristigen Klimazielen aus. Künftig soll der Ansatz auf weitere Produkte und Prozesse ausgeweitet werden.






