Hamm plant neues Wohngebiet am Bahnhof Westtünnen mit NRW.URBAN
Die Stadt Hamm hat einen wichtigen Schritt zur Entwicklung neuer Wohngebiete südlich des Bahnhofs Westtünnen unternommen. Ein Vertrag mit der NRW.URBAN ebnet den Weg für erste Voruntersuchungen zum Projekt. Die Finanzierung erfolgt über ein Darlehen der NRW.BANK, das über ein Treuhandkonto abgewickelt wird.
Die Vereinbarung zwischen Hamm und NRW.URBAN sieht erste Aufgaben wie Bodenwertgutachten und Bedarfsanalysen vor. Die Stadt behält dabei in allen Phasen die volle Planungshoheit und Entscheidungsgewalt, bindet jedoch Eigentümerinnen, Eigentümer und weitere Beteiligte in den Prozess ein.
NRW.URBAN übernimmt die Steuerung aller zentralen Schritte der Voruntersuchungen. Das Projekt folgt dem Modell der "Kooperativen Baulandentwicklung", das bereits in Städten wie Hattingen, Wickede und Bochum erfolgreich umgesetzt wurde. Bei ähnlichen Vorhaben – etwa dem Berliner Projekt BEK Böttgerblock – entstanden sowohl Neubauten als auch sanierte Wohngebäude.
Bürgermeister Marc Herter betonte, das Ziel sei die Schaffung von Baugrundstücken für die lokale Bevölkerung. Die Erlöse aus dem Verkauf der Grundstücke fließen anschließend in den Haushalt der Stadt Hamm und stehen für weitere Investitionen zur Verfügung.
Mit NRW.URBAN an der Spitze der Vorarbeiten schreitet das Projekt voran. Bei Erfolg könnte die Entwicklung neue Wohnmöglichkeiten in der Nähe des Bahnhofs Westtünnen bieten. Die Stadt bleibt dabei federführend, bezieht aber weiterhin alle Akteure in die Entscheidungsprozesse ein.






