Grüne Senioren lehnen Bus-Sperrung der Lennestraße in Solingen ab
Die Seniorengruppe der Grünen hat Forderungen nach einer vollständigen Sperrung der Lennestraße in Solingen für Busse zurückgewiesen. Die Vorschläge der Ohligser Jongens, der ISG und der OWG, den City-Ring aufzugeben, stoßen bei der Organisation auf deutlichen Widerstand. Sie argumentiert, dass ein solcher Schritt ältere Bewohner vor ernste Schwierigkeiten stellen würde.
Die Gruppe betont, dass eine Streichung der Busanbindung an der Lennestraße viele Senioren zwingen würde, längere Wege zu Ausweichhaltestellen zurückzulegen. Besonders problematisch wäre dies nach Einkäufen oder für Menschen mit eingeschränkter Mobilität. Zudem warnen sie, dass eine Sperrung der Straße den Halt Ohligs Markt komplett entfallen ließe.
Die Green Seniors stellen die Debatte in den Kontext eines umfassenden Verkehrsumbaus, der alle Altersgruppen berücksichtigen müsse. Ältere Bürger seien oft aus gesundheitlichen oder finanziellen Gründen auf Busse angewiesen, so die Organisation. Zwar unterstütze man das Ziel des Nahverkehrsplans, den Busverkehr auf der Lennestraße zu reduzieren, doch müsse die Anbindung an das Ohligser Stadtzentrum erhalten bleiben.
Gegen Kritik anderer lokaler Vereine verteidigt die Gruppe ihre Position. Im Mittelpunkt stehe für sie, dass der Öffentliche Nahverkehr für ältere Menschen in der Region zugänglich bleibe.
Der Streit dreht sich um die Abwägung zwischen Verkehrsberuhigung und den Bedürfnissen älterer Fahrgäste. Die Green Seniors bestehen darauf, dass Veränderungen nicht dazu führen dürfen, dass diejenigen isoliert werden, die im Alltag auf Busse angewiesen sind. Die im Nahverkehrsplan vorgesehene Kompromisslösung ist derzeit der einzige Vorschlag, den sie unterstützen.






